Centralia No smoking
Im Straßenbelag klaffen Risse, Qualm steigt auf: Unter dem Dorf Centralia im US-Bundesstaat Pennsylvania wütet der Kohlebrand. mehr...
Eigenwillige Installation: Einer der letzten Einwohner hat vor seinem Haus trotzig eine US-Flagge in einen großen Kohleklumpen gepflanzt...
...und ein kleiner Totenkopf ziert das Ensemble. Seit fast 50 Jahren brennt es unterirdisch.
Kleine Lieberklärung: Einst wohnten rund tausend Bürger in Centralia, inzwischen nur noch eine Handvoll. Sie trotzten allen Anweisungen der Behörden, das Dorf zu verlassen.
There ain't no smoke without fire: Aus dem blühenden Bergbau-Ort wurde ein gespenstisches Dorf. Der Highway, der durch Centralia führt, ist gesperrt.
Alte Straßenschilder: Die restlichen Bewohner sind verbittert und schimpfen auf die Regierung, die "es einfacher und billiger fand, das Dorf auszulöschen, als das Feuer", so die frühere Bürgermeisterin Anna Marie Callahan Devine.
Straßenbemalung: An manchen Stellen wird der Boden so warm, dass im Winter der Schnee schmilzt.
Besucher aus Philadelphia: Die wenigen Einwohner von Centralia bleiben lieber unter sich. "Ich lebe seit 50 jahren hier, ich will keine neue Adresse", sagt ein Anwohner.
Rauch zwischen den Hügeln: Die kohleführenden Schichten reichen bis an die Erdoberfläche, die Glut fraß sich durch die Schichten und breitete sich über alte Kohleschächte weit im Hügelland aus. In der Luft über Centralia stieg der Anteil giftigen Kohlenmonoxids.