Chamäleons senden Kampfsignale mit Körperfarben - DER SPIEGEL
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Komplexe Kommunikation Chamäleons senden Kampfsignale mit ihren Körperfarben

Chamäleons wechseln nicht nur ihre Farbe, um sich zu tarnen - sondern auch, um dem Konkurrenten zu zeigen, wer der Stärkere ist. Jetzt haben Forscher herausgefunden, welcher Ton ein Tier zum Sieger macht.
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Chamäleon-Duell: Wenn die Tiere ein wenig voneinander entfernt sind, spielen die seitlichen Streifen auf dem Rumpf eine wichtige Rolle: Je heller sie leuchteten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das entsprechende Männchen sich in einen Kopf-zu-Kopf-Kampf mit dem Konkurrenten begibt.

Foto: Megan Best
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Farbwahl entscheidet: Bei Kämpfen zwischen zwei Chamäleon-Männchen gewinnen meistens diejenigen mit einem helleren Kopf. Zu 83 Prozent siegt das Tier mit den helleren Farben.

Foto: Megan Best
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Reine Kopfsache: Entscheidend war im Versuch aber nicht nur die Farbe allein, auch die Schnelligkeit der Farbwechsel spiegelte die Kampfkraft der Chamäleons wider.

Foto: Megan Best
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Farbe als Signal: Je heller die seitlichen Streifen auf dem Rumpf der Tiere leuchten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Chamäleon sich in einen Kopf-zu-Kopf-Kampf begeben wird. Eine etwas geringere Vorhersagekraft hat offenbar die Helligkeit der Farben am Kopf.

Foto: Megan Best
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?