Champions League: Das Trainerranking (Top Ten) - DER SPIEGEL
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Von Ancelotti bis Zidane Das ist die Top Ten der Trainer

Vom vereinstreuen Diego Simeone bis zum Wandervogel Carlo Ancelotti: Das sind die zehn besten Trainer der Champions League. Das SPON-Ranking.
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Platz 10: Carlo Ancelotti (Bayern München)
Der Absteiger: Die Hoffnungen waren groß, mit dem Italiener wieder den Thron der Königsklasse zu besteigen. Carlo Ancelotti schien vor einem Jahr dafür der richtige Mann: die ruhige Art, das Wissen, wie man mit einem Starteam umgeht, auch die Sportredaktion von SPIEGEL ONLINE stufte den Bayern-Coach 2016 als zweitbesten Trainer aller Champions-League-Teilnehmer ein. Die ganz großen Erwartungen erfüllte er dann nicht: Bayern scheiterte bereits im Viertelfinale, Pokalsieger wurde der BVB. Bei einem ähnlichen Saisonverlauf wäre es nicht überraschend, wenn die zweite Saison beim FC Bayern Ancelottis letzte bliebe.

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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Platz 9: Unai Emery (Paris Saint-Germain)
Der Neymar-Coach: Der Spanier kann sich nicht beklagen. Mit Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani verfügt der Trainer über das vielleicht spannendste Sturmtrio der Welt. Dementsprechend hoch ist auch der Druck, der auf den dreimaligen Europa-League-Sieger lastet. Die Geldgeber aus Katar erwarten eine Steigerung zum Vorjahr, damals schied PSG in einem dramatischen Achtelfinale (4:0, 1:6) gegen den FC Barcelona aus.

Foto: GONZALO FUENTES/ REUTERS
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Platz 8: Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur)
Der Titelose: Mauricio Pochettino bildet die Ausnahme unter den Top-Ten-Trainern dieses Rankings: Er konnte in seiner Karriere als Coach noch keinen Titel gewinnen. Den Anhängern der Spurs dürfte dieser Makel aktuell egal sein: Der Argentinier wird verehrt. Vor allem weil er junge Spieler entwickelt und in der Premier League Erfolg hat, zuletzt wurde die Auswahl Vizemeister hinter dem FC Chelsea.

Foto: DYLAN MARTINEZ/ REUTERS
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Platz 7: Jürgen Klopp (FC Liverpool)
Der Emotionale: 0:3-Pleite gegen Juventus, Aus im Achtelfinale mit Borussia Dortmund, so endete das bisher letzte Champions-League-Duell für Jürgen Klopp im März 2015. Nun folgt das Comeback mit dem FC Liverpool, und es dürfte unterhaltsam werden. Bereits in den Playoffs gegen Hoffenheim ließ der Deutsche ähnlich offensiv wie damals mit dem BVB spielen. Das kann gegen unerfahrene Teams wie Hoffenheim klappen oder wie zuletzt gegen Manchester City (0:5) total schiefgehen.

Foto: PHIL NOBLE/ REUTERS
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Platz 6: Zinédine Zidane (Real Madrid)
Der Titelverteidiger: Als Spieler wurde Zinédine Zidane in einem Atemzug mit den besten Spielern der Welt genannt. Als Trainer? Muss er weiter daran arbeiten - obwohl der Franzose nun zum zweiten Mal in Serie mit Real Madrid die Champions League gewonnen hat. Das hat vor ihm noch niemand geschafft. Folgt nun der dritte Streich? Die Bedingungen sind gut. Das Team ist entwicklungsfähig, und die Königlichen stellten zuletzt beim Sieg im europäischen Supercup ihre Klasse erneut unter Beweis.

Foto: Juan Medina/ REUTERS
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Platz 5: Massimilliano Allegri (Juventus)
Der Serienmeister: Die Bilanz von Massimiliano Allegri in den nationalen Wettbewerben könnte nicht besser sein. In bisher drei Jahren als Juventus-Coach gewann der 50-Jährige drei Mal das Double bestehend aus Meisterschaft und Pokal, außerdem erreichte er 2015 und 2017 das Finale der Champions League. Nun steht das vierte Jahr an - und die Krönung in der Königsklasse? Das wird schwer, vor allem weil mit Leonardo Bonucci der vielleicht wichtigste Defensivspieler zum Ligakonkurrenten AC Mailand (Allegris Ex-Klub) gewechselt ist.

Foto: ARVEDA/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Platz 4: José Mourinho (Manchester United)
Der Special One: Eine Champions-League-Saison ohne José Mourinho? Auch wenn das kaum zum Selbstverständnis des Portugiesen passen dürfte, im vergangenen Jahr war es so. Mourinho musste Vorlieb mit der Europa League nehmen - und immerhin: Der United-Coach gewann den Titel. Nun steht die Rückkehr für den Trainer an, der den Titel in der Königsklasse 2010 mit Inter und 2004 mit Porto gewann. Nur Bayerns Trainer Carlo Ancelotti konnte bisher dreimal diesen Wettbewerb gewinnen.

Foto: POWELL/EPA-EFE/REX/Shutterstock
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Platz 3: Diego Simeone (Atlético Madrid)
Der Treue: Nur ein Trainer der aktuellen Champions-League-Teilnehmer ist noch länger bei seinem Klub unter Vertrag: Gurban Gurbanov von Qarabag Agdam (über neun Jahre). Dahinter folgt Diego Simeone, der nun seit fast sechs Jahren bei Atlético für Aufregung an der Seitenlinie sorgt und in dieser Zeit aus Madrid, dem mittelmäßigen Hauptstadtverein, eine europäische Top-Mannschaft geformt hat. Seine Methoden sind nicht immer Gentleman-like, aber bei Atlético lieben sie ihren Heißsporn. Zuletzt wurde sein Vertrag bis 2020 verlängert. Vamos!

Foto: Denis Doyle/ Getty Images
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Platz 2: Antonio Conte (FC Chelsea)
Der Taktiker: Antonio Conte hat mit Juventus und dem FC Chelsea erst zwei Spitzenvereine in seiner Karriere trainiert, aber bei beiden hat er sich einen untadeligen Ruf als Fachmann erworben. Im ersten Jahr in England gewann er auf Anhieb die Premier League. Nun muss er sich in der Champions League beweisen. Seine bisherige Bilanz in der Königsklasse ist ausbaufähig, sein bisher bestes Ergebnis war das Erreichen des Viertelfinals im Jahr 2013.

Foto: Steven Paston/ dpa
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Platz 1: Josep Guardiola (Manchester City)
Der Ehrgeizige: Pep Guardiola in der Champions League, das ist normalerweise eine Erfolgsgeschichte. Mit Bayern München und dem FC Barcelona hatte der Katalane bei sieben Teilnahmen immer das Halbfinale erreicht, zwei Mal gewann er sogar den Titel (2009 und 2011). Dann kam das vergangene Jahr: Achtelfinal-Aus mit Manchester City. Viele fragen sich: Wie gut ist nun der Trainer Guardiola? Nur so gut, wie seine Mannschaften? Im zweiten Jahr bei City dürfte der Erwartungsdruck jedenfalls gestiegen sein. Im Ranking von SPIEGEL ONLINE stehen seine Kenntnisse und Fähigkeiten außerhalb jeder Diskussion.

Foto: REUTERS/ Action Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?