Champions-League-Finale 1960 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Champions-League-Finale 1960 Fußball wie von einem anderen Stern

Die größte Kulisse, die meisten Tore, der schönste Fußball: Als erste deutsche Mannschaft stand Eintracht Frankfurt vor 50 Jahren im Finale der Champions League, die Zuschauer erlebten eine zauberhafte Partie. Bis heute gilt sie als das beste Spiel aller Zeiten. Von Broder-Jürgen Trede
1 / 15

1:0 Frankfurt: Richard Kress (links) trifft aus spitzem Winkel, Real-Torwart Rogelio Dominguez und Verteidiger Marcos Alonso "Marquitos" kommen zu spät.

Foto: Hans-Dietrich Kaiser/Nordbild
2 / 15

Legendäres Finale: Im Champions-League-Finale am 18. Mai 1960 schießt Alfredo di Stéfano von Real Madrid das zweite Tor. Die Madrilenen besiegten Eintracht Frankfurt 7:3 - das Spiel ist bis heute das torreichste im Europapokalfinale.

Foto: Getty Images
3 / 15

Sauberes Tackling im blütenweißen Dress: Real-Kapitän José María Zarraga stoppt Frankfurts Dieter Lindner. Hinten ist Marcos Alonso "Marquitos" zu sehen.

Foto: Hans-Dietrich Kaiser/Nordbild
4 / 15

Noch ein Tor: Ferenc Puskás von Real Madrid verwandelt in der 56. Minute einen Elfmeter. Insgesamt schoss Puskás in der Partie gegen Eintracht Frankfurt vier Tore.

Foto: Getty Images
5 / 15

Die "weißen Riesen": Team Real Madrid vor dem Anpfiff des Finalspiels um den Europapokal der Landesmeister am 18. Mai 1960. Hintere Reihe: Torwart Rogelio Dominguez (von links), Marcos Alonso "Marquitos", José Emilio Santamaria, Enrique Pérez "Pachin", José María Vidal und Kapitän José María Zárraga. Vordere Reihe: Darcy Silveira dos Antos "Canario" (von links), Luis Del Sol, Alfredo Di Stéfano, Ferenc Puskás, Francisco Gento.

Foto: Hans-Dietrich Kaiser/Nordbild
6 / 15

Und noch ein Tor: Eintracht-Torwart Egon Loy kann dem Ball nur noch hinterherschauen, als Ferenc Puskás von Real Madrid in der 60. Minute das 5:1 schießt.

Foto: Getty Images
7 / 15

Sechstes Tor: Eintracht-Torwart Egon Loy holt den Ball nach dem 6:1 von Ferenc Puskás aus dem Netz. Rückblickend sagt der Keeper über seine Gegner von damals: "Die waren am Ball hervorragend, sie waren schnell, haben kombiniert und sie hatten torgefährliche Stürmer. Die hatten so viele Torchancen herausgespielt, wenn da nur die Hälfte von drin gewesen wäre, hätte es für uns ein Desaster gegeben." So gab es am Ende "nur" sieben Gegentore für die Eintracht.

Foto: Hans-Dietrich Kaiser/Nordbild
8 / 15

Pause für di Stéfano: Eine schottische Highland-Kapelle spielt in der Halbzeit ein Ständchen für den großen Real-Dirigenten Alfredo di Stéfano (rechts).

Foto: Hans-Dietrich Kaiser/Nordbild
9 / 15

Torjäger Puskás: Der ungarische Fußballer Ferenc Puskás von Real Madrid auf einer Aufnahme von Dezember 1959. Beim Europapokal der Landesmeister 1959/1960 wurde er mit insgesamt zwölf Treffern Torschützenkönig.

Foto: Getty Images
10 / 15

Schlusspfiff im Hampden Park: Eintracht-Regisseur Alfred Pfaff beglückwünscht den Real-Mittelläufer José Emilio Santamaria. Hermann Höfer ist links, rechts ist Hans Weilbächer auf diesem Foto zu sehen.

Foto: Hans-Dietrich Kaiser/Nordbild
11 / 15

Siegestaumel: Nach ihrem 7:3-Sieg gegen Eintracht Frankfurt laufen die Madrilenen mit dem Pokal eine "Ehrenrunde" im Hampden Park in Glasgow. Von links: Luis del Sol, José María Zárraga, Rogelio Antonio Domínguez, Francisco Gento, Alfredo di Stéfano und José Santamaría.

Foto: Getty Images
12 / 15

Glorreiche Stunde: Uefa-Präsident Ebbe Schwartz gratuliert Real-Madrid-Kapitän José María Zárraga zum 7:3-Sieg.

Foto: Getty Images
13 / 15

"Der blonde Pfeil": Argentinier Alfredo di Stéfano, genannt "Der blonde Pfeil", gilt als einer der besten Fußballspieler der Welt. Das Foto zeigt ihn am 25. Oktober 1960 beim Training.

Foto: Getty Images
14 / 15

Real Madrid und seine Stars: Sturmführer Alfredo di Stéfano (Mitte, fünfter von rechts), sein ungarischer Partner Ferenc Puskás (zweiter von rechts) und Flügelstürmer Francisco Gento (vierter von rechts) feiern am 18. Mai 1960 im Glasgower Hampden Park ihren Triumph.

Foto: dpa
15 / 15

Höhepunkt der Madrilenen-Ära: Mit Real Madrid gewann Alfredo di Stéfano fünfmal in Folge den Europapokal. Auf dem Foto von 1960 posiert er mit den Trophäen.

Foto: Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?