Champions-League-Finale Aus der Traum für Frankfurt
Freude bei den Französinnen: Zum zweiten Mal hintereinander hat Olympique Lyon das Champions-League-Finale der Frauen gewonnen. Im Endspiel schlugen die Französinnen den 1. FFC Frankfurt 2:0.
Während die Siegerinnen auf dem Platz feierten, lagen und saßen die Frankfurter Spielerinnen enttäuscht auf dem Rasen. Diese Saison hatte sich die Mannschaft definitiv anders vorgestellt.
Kopfschütteln bei Frankfurt: Nicht nur Kerstin Garefrekes konnte ihre Chancen vor dem Tor der Französinnen nicht nutzen...
...auch Melanie Behringer war das Glück an diesem Abend nicht hold. Kurz vor der Halbzeitpause stand sie völlig frei vorm Olympique-Tor, war dann aber doch zu zaghaft.
Zuvor hatte Lyon zweimal getroffen: Schon früh konnte der französische Trainer Patrice Lair die Hand zur Faust ballen - bereits nach 15 Minuten stand es 1:0 für sein Team.
Nach einem Foul von Melanie Behringer verwandelte die Französin Eugénie Le Sommer sicher.
Sie schoss das 2:0 für Lyon: Camile Abliy. Mit einem Volleyschuss schmetterte sie den Ball ins Tor von Frankfurts Desirée Schumann. Die hatte die verletzte Nadine Angerer ersetzt.
Immer einen Ticken eher am Ball: Gegen die starken Französinnen konnten die Frankfurter am Ende nichts ausrichten. Dabei scheuten sie keinen Zweikampf - wie hier Dzsenifer Marozsan (l.).
Trotz artistischer Einlagen gelang kein Treffer: Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi parierte die Schüsse der Frankfurterinnen ohne größere Mühe.
Großen Anteil am Sieg von Olympique hatte die schwedische Nationalspielerin Lotta Schelin (r.). Frankfurts Gina Lewandowski, die nach der Saison zum FC Bayern wechselt, kam kaum zum Zug.
Am Ende konnte Patrice Lair beide Arme in die Luft reißen: Mit seiner Siegesgewissheit vor der Partie lag der Olympique-Coach richtig.
Frankfurts Torhüterin Desirée Schumann konnte die Pleite ihres Teams nicht verhindern. Die 22-Jährige war vor der Saison von Meister Turbine Potsdam an den Main gekommen.
Ratlosigkeit auf allen Seiten: Mit mehreren Topspielerinnen hatte sich der 1. FFC Frankfurt zu Beginn der Saison verstärkt - genutzt hat es nichts. Keine Meisterschaft, kein DFB-Pokal, kein Champions-League-Sieg.