Paläo-Kunst und -Kultur Die Menschen, die Saurier zum Leben erweckten
"Dinosaurier!": Unter dem schrillen Einband verbirgt sich eine fundierte Geschichte darüber, wie eng wissenschaftliche Erkenntnis und Kultur miteinander verwoben sind. Für Autor Alexis Dworsky ...
... zeigen gerade die Absurditäten der Dino-Darstellungen, dass das eine das andere bedingt. Die Wissenschaft liefert Vorlagen und die wirken durchaus auch zurück.
So war es wohl "Jurassic Park", mit der die noch immer anhaltende "Karriere" kleinerer Raptoren als Inbegriff des Schreckens begann. Und das absolut unabhängig davon, dass Spielbergs Velociraptoren völlig falsch aussahen, doppelt so groß waren wie in der prähistorischen Realität und ...
... vor allem federlos: Dass die intelligenten Räuber angeblich aussahen wie halb gerupfte Hühner macht vielen heute noch Probleme. Möglich, dass das zunehmend massiv auf wissenschaftliche Darstellungen zurückwirken wird: "Gefieder" bedeutet schließlich mehr, als einen Körper mit Federn zu bestecken.
Charles R. Knight, hier im Jahr 1951 im Alter von 77 Jahren bei der Arbeit, wusste das wie kein Zweiter. Als passionierter Naturmaler versuchte er ...
... auch prähistorische Tiere als lebendige Wesen mit plausiblem Aussehen und Verhalten darzustellen. Er war damit tatsächlich ein Pionier, an dem sich Generationen von Paläontologen und Paläo-Künstlern orientierten.
... ein beliebtes Motiv von Knight: Bei ihm hat der noch mehr Flußpferd- als Nashorn-Charakter, wirkt wie ein zwar wehrhaftes, aber eher langsames Pummelchen. Deutlich agiler ...