Charlie Hebdo provoziert Muslime mit neuen Mohammed-Karikaturen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

"Charlie Hebdo" Aufregung um Mohammed-Karikaturen

Frankreich diskutiert über die neuen Mohammed-Karikaturen im Satireblatt "Charlie Hebdo" - darf man das, ausgerechnet jetzt? Natürlich, rechtfertigt sich Chefredakteur Charbonnier. Er sieht sich offenbar als Tabubrecher im Namen einer guten Sache.
1 / 5

Stéphane Charbonnier, Chefredakteur und Zeichner von "Charlie Hebdo", ist ein gefragter Gesprächspartner. Bereits am Erscheinungstag ist die aktuelle Ausgabe mit den neuen Mohammed-Karikaturen vergriffen, eine zweite von ebenfalls 75.000 Stück soll noch gedruckt werden.

Foto: Michel Euler/ AP
2 / 5

Die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" musste nach einem Brandanschlag im November 2011 in neue Redaktionsräume umziehen. Diese liegen nun im Pariser Osten.

Foto: THOMAS SAMSON/ AFP
3 / 5

Die Redaktion steht unter Polizeischutz. Frankreichs Regierung fürchtet, die Lage könne eskalieren, zumal die Situation wegen des Schmähfilms "Die Unschuld der Muslime" ohnehin schon angespannt ist.

Foto: FRED DUFOUR/ AFP
4 / 5

Charbonnier sieht die Veröffentlichung von der Meinungsfreiheit gedeckt. Dass Frankreichs Außenminister Fabius den Zeitpunkt der Veröffentlichung "nicht intelligent" nannte, ficht Charbonnier nicht an: "Wir veröffentlichen Karikaturen über jeden und alles jede Woche. Wenn es aber um den Propheten geht, wird es Provokation genannt", sagte er.

Foto: FRED DUFOUR/ AFP
5 / 5

Im Herbst 2011 hatte "Charlie Hebdo" schon einmal Mohammed-Karikaturen veröffentlicht, es gab heftige Proteste. Daraufhin warf ein Unbekannter in der Nacht zum 2. November einen Molotow-Cocktail in die Redaktion in Paris. Die Räume brannten aus.

Foto: ALEXANDER KLEIN/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?