Chen Chenchen: Mord und Kunst - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Mord und Kunst

Kunst aus China ist in Deutschland gleichbedeutend mit Ai Weiwei. Das es auch anders geht, zeigt jetzt die erste Solo-Ausstellung des Nachwuchskünstlers Chen Chenchen in Berlin.
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Chen Chenchen ist ein 31-jähriger chinesischer Konzeptkünstler und Musiker.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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Seine Kunstreihe "Mercy of Not Killing" geht auf eine Mordserie zurück: 2004 ermordete ein Student vier Kommilitonen - scheinbar ohne Grund. An chinesischen Unis wird die Tat zum Witz.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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Für die Performance "The Mercy of Not Killing 2.0" lässt Chen zehn Fensterputzer an einem 35 Meter hohen Wasserturm in der ostchinesischen Stadt Wuxi baumeln.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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Eine Drohne, die über dem Turm schwirrt, filmt das Ganze.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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Zum ersten Mal setzt Chen die Idee mit der Performance 2016 im Ming Contemporary Art Museum um. Dort hängt er sich eine Stunde lang an eine Emporenbrüstung.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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Er ist mit einem Seil gesichert, aber das sieht das Publikum, das an ihm vorbeiläuft, nicht. Es steht vor der Frage: Helfe ich dem Mann? Oder trete ich ihm auf die Hände und lasse ihn in den Abgrund stürzen?

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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In einer anderen Performance platziert Chen seinen Kopf in einen Container.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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Um nicht zu ertrinken, muss Chen ohne Unterbrechung das Wasser trinken.

Foto: Chen Chenchen/ MO-Industries/ Migrant Bird Space
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