Chevrolet Cruze: Zaghafter Versuch - DER SPIEGEL
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Chevrolet Cruze Zaghafter Versuch

So etwas geht nur in einem Konzern wie General Motors: Auf der Plattform des kommenden Opel Astra wurde in Korea ein neuer Chevrolet entwickelt. Cruze heißt das Auto, das vor allem für US-Kunden entwickelt wurde. Doch zunächst startet die kompakte Limousine in Europa.
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Chevrolet Cruze: Goldfarben glänzt das Bowtie-Markenemblem auf der Nasenspitze des neuen Chevrolet Cruze, der in diesen Wochen auf dem deutschen Markt debütiert.

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Darunter steckt Opel: Die Limousine aus Korea steht auf der Plattform des kommenden Opel Astra. Der General-Motors-Konzern macht einen derartigen globalen Teileaustausch möglich.

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Vorne hui...: Die selbstbewusste Frontpartie findet am Heck des Chevrolet Cruze leider keine Entsprechung. Das Ende des Autos sieht ein bisschen beliebig aus. Immerhin schluckt der Kofferraum 450 Liter.

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Prima Fahrwerk: Die Straßenlage des Chevrolet Cruze ist lobenswert. Allerdings hält sich die Fahrfreude dann doch in Grenzen, was vor allem an den schwächlichen Motoren liegt.

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Flottes Cockpit: Dieser Anblick erfreut den Autofahrer. Wer die Augen jedoch weiter durch den Innenraum schweifen wird, findet sich in einem Meer aus Grautönen wieder, das überaus trist wirkt.

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Sparsam und schlapp: 113 PS hat der 1,6-Liter-Benziner nominell, doch spürbar wird das leider nicht. Die Maschine wirkt fast jederzeit überfordert. Der Verbrauchswert liegt bei 6,8 Liter im Durchschnitt - nicht berauschend, aber ok.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?