Fahrbericht Chevrolet Tahoe Geliebtes Ungetüm
Nah am Wasser geparkt: Der Chevy Tahoe steht vor dem gleichnamigen See. Dieser liegt im Grenzgebiet zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Kalifornien.
Die Lackierung täuscht: Nach außen trägt dieser Tahoe unschuldiges Weiß, doch unter dem Blech steckt ein kleines Kraftwerk. Der Motor ist ein 5,3-Liter-V8. Kein Wunder, dass der Tank mit 100 Litern großzügig bemessen ist.
Automobiler Dinosaurier: Europäische Ingenieure verachten die Konstruktion des Chevy, die sich auch nach zwölf Modellgenerationen noch nicht selbst trägt und einen Leiterrahmen braucht.
Kantig wie ein Toastbrot: Der Chevy Tahoe ist 5,18 Meter lang und hätte damit echte Probleme in deutschen Parkhäusern.
Ein Gemütsauto, kein Sprinter: Der Chevy Tahoe beschleunigt in 9,5 Sekunden auf 100. Das ist bei diesem Auto aber nebensächlich. Denn der Wagen ist mehr für das entspannte Cruisen ausgelegt.
Ein Cockpit wie für einen Kapitän: Es ist nicht alles perfekt verarbeitet, dafür stimmt die Komfortausstattung. Für alles gibt es elektrische Helferlein. Ein Wunder, dass man noch selbst Hand an den Schaltknauf der Automatik legen muss, der wie ein großer Schraubenschlüssel aus der Lenksäule ragt.
Umlenken: Wer hinter dem Lenkrad des Tahoe sitzt, entspannt sich automatisch. In dem Geländewagen lässt es sich gemütlich gondeln.
Platz für viele Mitreisende: Im Tahoe ist eine dritte Sitzreihe serienmäßig vorhanden.
Bitte nicht anfassen: Wer die Sitze in der zweiten und dritten Reihe im Tahoe umklappen möchte, kann dies auch per Knopfdruck tun.
Typischer Ami-Achter: Der 5,3 Liter V8-Motor leistet 355 PS bei 519 Nm. Wer an der Ampel kräftig aufs Gaspedal tritt, erntet ein böses Grummeln.