China-Blog - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Auf den Straßen von Wuhan "Mein Name ist Emma"

In Wuhan geht es deutlich chinesischer zu als in Peking: Auf den Straßen hängt Wäsche zum Trocknen, Menschen schlürfen zum Frühstück Nudeln aus Styroporbechern, Frauen erledigen ihre Einkäufe in Pyjamas. Und kaum jemand spricht Englisch - mal abgesehen von einer sehr höflichen Vierjährigen.
1 / 10

Ein herzliches Willkommen in Wuhan: In einem Schnellrestaurant kommt ein kleines Mädchen an unseren Tisch und stellt sich auf Englisch vor. "Mein Name ist Emma. Schön, dass du unser Land besuchst." Eltern nutzen die in Wuhan eher seltene Anwesenheit eines Ausländers gern, damit die Kinder ihre Fremdsprachenkenntnis zum Besten geben können. Diese Form der Kommunikation erinnert ganz stark an das Aufsagen eines Gedichts unter dem Weihnachtsbaum.

Foto: Dong Bo
2 / 10

Wuhan liegt in Zentralchina und ist die Hauptstadt der Provinz Hubei. Im Zentrum der Stadt leben gut vier Millionen Menschen, die Stadtverwaltung zählt offiziell jedoch auch die Außenbezirke hinzu, womit man auf 9,7 Millionen Bürger kommt.

Foto: Simone Utler
3 / 10

Auch das ist Wuhan: Eines der schmalen Gässchen, die hier Li Fen heißen. Dieses Sträßchen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Überbleibsel. Rundherum wurden alte Viertel abgerissen und Hochhäuser errichtet, nun ist eine Fläche übrig, die zu klein für einen Neubau ist.

Foto: Simone Utler
4 / 10

Die alten Menschen, die in dem Li Fen leben, spielen zusammen.

Foto: Simone Utler
5 / 10

Der Strand am Ufer des Jangtse: Hier verbringen Menschen ihre Mittagspause, machen einen Spaziergang, spielen mit den Kindern oder lassen professionelle Fotos von sich machen.

Foto: Simone Utler
6 / 10

Unser Hotel liegt in einer kleinen Seitenstraße im Stadtteil Hankou.

Foto: Simone Utler
7 / 10

Relikte des britischen Konzessiongebietes in Wuhan: Der heutige Stadtteil Hankou war einst eine eigenständige Stadt und ein bedeutendes Handelszentrum. Die großen Weltmächte hatten Stützpunkte hier, übriggeblieben sind imposante, wenn auch zum Teil enorm heruntergekommene Kolonialbauten. Wuhans Bürgermeister hat einen Plan entwickelt, um die historische Bausubstanz zu schätzen.

Foto: Simone Utler
8 / 10

In Wuhan gibt es etliche Drachenverkäufer. Vor allem entlang des Jangste lassen Erwachsene und Kinder gern ihre Drachen steigen.

Foto: Simone Utler
9 / 10

Hier spielt sich das Leben überwiegend auf der Straße ab.

Foto: Simone Utler
10 / 10

Dong Bo und ich nutzen zur Erkundung der Uferpromenade ein besonders Fahrrad: Er nennt unsere Aktivität "Dride", eine Mischung aus einem "Drive" und einem "Ride". Mich erinnert das Gefährt sehr stark an ein Bier-Bike - aber ohne Bier.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?