China / Exam / National College - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Abschlussprüfung in China Pauken, bangen, beten

Wer gut abschneidet, darf an eine Uni: Mehr als neun Millionen chinesische Schüler schreiben Gaokao, die gefürchtete Abschlussprüfung. Bilder aus einem Land, das Jugendliche auf ein Examen drillt.
1 / 15

Eine Mutter betet vor der Maotanchang Middle School in Lu'an im Südosten Chinas. Dort beginnt am Mittwoch die zweitägige Abschlussprüfung Gaokao.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
2 / 15

Die Prüfung ist gefürchtet, denn sie entscheidet über den weiteren Bildungsweg von Millionen junger Chinesen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
3 / 15

Vom Ergebnis hängt ab, ob die Schüler eine Universität besuchen dürfen - und wenn ja, welche. Schüler Wang Xiaolong geht auf die Maotanchang Middle School in Lu'an und er hat - wie so viele andere - oft bis in die Nacht fürs Examen gebüffelt.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
4 / 15

Mehr als neun Millionen Schüler schreiben in dieser Woche das in der Regel zweitägige Examen. Diese Himmelslaternen sollen dafür Glück bringen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
5 / 15

Restaurantbesitzer Zhang Xunze, 49 (rechts), ist vor drei Jahren nach Lu'an gezogen, um seinen Sohn auf die Maotanchang Middle School schicken zu können.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
6 / 15

Die Schule brüstet sich damit, dass mindestens acht von zehn ihrer Schüler die Prüfung bestehen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
7 / 15

Xiang Licheng, 20, ist schon einmal durchgefallen, nun versucht er die Prüfung noch einmal. "Meine Mutter hat ihren Job aufgegeben, um bei mir zu sein", zitiert ihn die Nachrichtenagentur Reuters.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
8 / 15

Auch Jiang Zhenghu ist schon mal durchgefallen - und will dieses Jahr bestehen. Er lebt mit seinen Eltern in einer Mietwohnung nahe der Schule.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
9 / 15

Eltern und andere Angehörige haben am Montag Schüler verabschiedet, die von der Maotanchang Middle School zur Prüfungsstätte in Lu'an aufgebrochen sind.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
10 / 15

Eine andere Prüfungsstätte ist diese Schule in der Stadt Chongqing. Dort kontrollieren Aufseher die Überwachungsmonitore.

Foto: REUTERS/China Daily
11 / 15

An dieser Schule in Qingdao stellen sie vor dem Gaokao sicher, dass auch alle Uhren gleich gehen.

Foto: CHINA STRINGER NETWORK/ REUTERS
12 / 15

Das Gaokao versetzt die Prüfungsorte jedes Jahr in einen Ausnahmezustand: Gepanzerte Fahrzeuge liefern die Zettel mit den Fragen an, bewacht von bewaffneten Sicherheitsleuten. Aufseher können sich einer Software bedienen, um WLAN-Aktivitäten schummelnder Schüler zu erkennen.

Foto: REUTERS/Stringer
13 / 15

Hier präsentieren Aufseher in Taiyuan, mit welchen Geräten Schüler in den vergangenen Jahren schon beim Schummeln erwischt wurden, unter anderem mit diesen Ohrenstöpseln.

Foto: REUTERS/Stringer
14 / 15

Auch diese manipulierte Uhr flog auf.

Foto: REUTERS/Stringer
15 / 15

Wie auch dieser internetfähige Gürtel. Wer erwischt wird, bekommt einen Akteneintrag, sichtbar für künftige Arbeitgeber und Universitäten. Schlimmstenfalls droht bei einem Betrugsversuch auch Gefängnis.

Foto: REUTERS/Stringer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?