China Kuriose Bauten
Bild aus Bericht über chinesischen Sportplatz: Die rechtwinkligen Kurven erschweren das Laufen.
In den vergangenen Monaten haben bereits einige Bauwerke für Diskussionen gesorgt: In der südostchinesischen Stadt Shenzhen forderten Bewohner eines Hochhauses im August 2013 den Abriss eines kleinen Tempels.
Die kleine Tempelanlage befand sich auf dem Dach eines 20-stöckigen Wohnturms.
Die Anwohner fürchteten, das Gebäude könne durch das zusätzliche Gewicht einstürzen.
Den Tempel gab es offenbar schon eine ganze Weile. Er soll einer Person mit einflussreichen Freunden gehört haben.
Eigentlich sollte das Dach des Gebäudes öffentlich zugänglich sein. Stattdessen baute sich hier jemand seinen privaten Tempel.
Felsenkonstruktion auf Pekinger Hausdach: Sechs Jahre baute ein Mann namens Professor Zhang an diesem Anwesen.
Im August 2013 musste die Felsenvilla verschwinden.
Kurioses Bild: Weil chinesische Behörden den Besitzer eines Autos nicht ausfindig machen konnten, rissen sie im Mai 2013 kurzerhand einen Parkplatz rund um das Fahrzeug ab.
Zurück blieb das Auto, in einer unversehrten Parkbucht.
Das auf seltsame Art und Weise gestrandete Auto ist ein weitres bizarres Bild, das der chinesische Bauwahn liefert.
Grabstätte mitten auf der Baustelle: Zu dem seltsamen Anblick hatte im Dezember 2012 der Streit zwischen dem Bauträger des geplanten Hochhauses und den Verwandten eines Verstorbenen geführt.
Das einzelne Grab ragte als letztes Überbleibsel des Friedhofs auf einem Erdhügel zehn Meter vom Fundament des Rohbaus in die Höhe.
Den Angehörigen des Verstorbenen sollen 150.000 Dollar als Entschädigung angeboten worden sein, wenn sie einer Verlegung des Grabes zustimmen.
Die Arbeiten an der Baustelle gingen weiter.
Hier wohnte der Chinese Luo Baogen gemeinsam mit seiner Ehefrau. Das Haus stand in der ostchinesischen Provinz Zhejiang.
Das ältere Paar weigerte sich zunächst, die Wohnung in dem Gebäude zu verlassen - obwohl inzwischen eine Straße drumherum gebaut wurde.
Schließlich, im November 2012, ließen sich Luo Baogen und seine Frau doch umstimmen und zogen aus.