Chinas versinkende Städte - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Exzessiver Kohleabbau Chinas versinkende Städte

In der chinesischen Provinz Shanxi drohen mehrere Gemeinden zu verschwinden. Grund dafür ist der über Jahre hinweg exzessiv betriebene Kohleabbau.
1 / 15

Li Yonghua steht vor ihrem beschädigten Haus im Dorf Helin. Direkt neben dem kleinen Ort befindet sich ein Bergwerk. Der maßlose Kohleabbau führte dazu, dass viele Dörfer in der Provinz Shanxi zu versinken drohen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
2 / 15

Die Bewohner kämpfen gegen den Verfall. Sie bauen neue Wände, kitten Risse und füllen Löcher.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
3 / 15

Baumstämme sollen die aufgrund des absinkenden Bodens immer instabiler werdenden Mauern stützen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
4 / 15

Die Bewohner des Dorfes fühlen sich nicht mehr sicher. Andere Orte im Umland der Stadt Xiaoyi wurden bereits evakuiert. Li Yonghua und die anderen Bewohner Helins wissen nicht mehr, was sie noch tun sollen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
5 / 15

Im Dorf Shiyanzhuang sieht es ähnlich aus. Dorfbewohnerin Gao Xiuzhen steht in ihrem Haus nahe dem Bergwerk. Teile der Decke sind bereits heruntergekommen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
6 / 15

Auch das Haus von Zhang Chungou ist stark beschädigt.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
7 / 15

In einem zerstörten Zimmer hängen noch ein Hochzeitsfoto und ein Poster von Chinas ehemaligem Staatspräsidenten Mao Zedong.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
8 / 15

Auch im Haus von Wang Junqi zeugt nur noch ein Gruppenfoto von der Lebendigkeit, die einst in der Region um das Kohlebergwerk herrschte. Sobald die Regierung das Dorf dazu aufruft, will auch Wang Junqi die Gegend verlassen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
9 / 15

Die meisten Dorfbewohner, die es sich leisten können, sind bereits weggezogen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
10 / 15

Diejenigen, die es sich nicht leisten können zu gehen, leben inmitten der Zerstörung.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
11 / 15

Das Theater und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind bereits geschlossen. Die Bewohner können ihre Freizeit nur noch vor den verlassenen Gebäuden verbringen.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
12 / 15

Während des Kohlebooms wurden die Bergbaufirmen dazu ermutigt, immer weiter und tiefer zu graben. Kleine Betriebe, die es sich nicht leisten konnten, ganze Dörfer umzusiedeln, haben deshalb einfach unter ihnen durchgegraben.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
13 / 15

Inzwischen lohnt sich der Kohleabbau wegen der sinkenden Nachfrage immer weniger. Viele Zechen sind verlassen, und Hunderte Gemeinden in der Region mussten bereits evakuiert werden.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
14 / 15

China will in den kommenden fünf Jahren 11,27 Milliarden Dollar für die Wiederherstellung der Abbaugebiete ausgeben. Betroffen sind circa zehntausend Quadratkilometer Land.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
15 / 15

Die Bewohner der evakuierten Dörfer leben in einer neuen Gegend mit anderen umgesiedelten Bewohnern. Den Großteil der Kosten tragen nicht die verantwortlichen Unternehmen, sondern der chinesische Staat.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?