Chinesische Erziehungslager Internet-Entwöhnung mit Methode
Fahnenappell: Chinesische Jugendliche im Erziehungslager Qide in Peking treten in Militärkleidung an.
Diagnose Internetsucht: Jugendliche, die von Psychologen als süchtig eingestuft werden, weil sie angeblich zu viel Zeit im Netz verbringen, können von ihren Eltern in Erziehungslager eingewiesen werden.
Einweisung: Viele der Mitarbeiter in den Erziehungslagern sind ehemalige Soldaten der Volksarmee. Hier werden Neuankömmlinge in ihre Schlafräume eingewiesen.
Militärischer Drill: Die Ex-Militärs führen mit den Jugendlichen eine fast militärische Grundausbildung durch, inklusive Marschierübungen.
Gruppenstrafe: Als Maßnahme wegen Fehlverhaltens müssen diese Jugendlichen Liegenstütze machen.
Reinigungsdienst: Für viele der Insassen der Erziehungslager dürfte es eine ungewohnte Aufgabe sein, die Gemeinschaftswaschräume zu putzen.
Gemüse putzen: Auch die Arbeit als Küchenhilfe gehört zum Erziehungsprogramm der chinesischen Bootcamps.
Abendliche Ansprache: Ein Ex-Militär hält den Jugendlichen ein Rede.
Mäßige Begeisterung: Auch das Erlernen traditioneller chinesischer Kostümtänze gehört zum Ausbildungsprogramm.
Rock'n Roll: Die von ihren Eltern eingewiesenen Jugendlichen können sich musikalisch betätigen. Erlaubt ist offenbar, was vom Internet ablenkt.
Hirn-Scan: Bei diesem Jugendlichen wird die Hirnaktivität im Rahmen einer Studie des Daxing Internet Addiction Treatment Center analysiert. Unter Medizinern ist noch umstritten, ob es eine Internetsucht überhaupt gibt.
Rundumbetreuung: Ein Jugendlicher im Erziehungslager Qide im Gespräch mit einem psychologischen Berater.
Einer flog übers Kuckucksnest: Eine Krankenschwester im Daxing Internet Addiction Treatment Center verteilt Medikamente an Patienten, denen Internetsucht attestiert wurde.
Abschied: Diese Jugendliche hat es geschafft, darf das Erziehungslager Qide nach sechs Monaten verlassen.