Chinesische Raumfahrt Kosmische Partnersuche
Chinesische Raumfahrerin Liu Yang (im Juni 2012): Weil sich die USA gegen eine Mitarbeit Chinas an der ISS sperren, treibt das Land sein All-Programm allein voran. Da hilft es auch nichts, dass die Europäer China gern auf der ISS dabei hätten. Die Zeitung "China Daily" berichtet nun, dass dabei in Zukunft auch Ausländer eingebunden werden sollen.
Raumstation "Tiangong-1" (grafische Darstellung): Allzu geräumig ist der Außenposten im All noch nicht. Im Gegensatz zur deutlich größeren Internationalen Raumstation (ISS) ist der stählerne Tubus auch nicht dauerhaft besetzt. Doch der "Himmlische Palast", so die Übersetzung des Stationsnamens, ist auch nur die erste Ausbaustufe der chinesischen Präsenz im Orbit.
Chinesische Rakete beim Start (im Juni 2013): "Wir werden auch ausländische Raumfahrer, die unser Training absolviert haben, zur Arbeit auf unserer zukünftigen Station willkommen heißen", sagt Yang Liwei, Vizechef des chinesischen Raumfahrtzentrums.
Unbemannte Kapsel "Shenzhou 8" nach der Landung (im November 2011): Bisher hatte sich die Kooperation vor allem auf den unbemannten Bereich beschränkt. So hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Experimentträger "Simbox" für die diese Mission beigesteuert.
Kontrollraum des chinesischen Weltraumprogramms (im Oktober 2011): Chinas Raumfahrt hatte einst massiv von russischem Know-how profitiert. Nun will Peking für andere Länder seinerseits der Seniorpartner sein.
Modell von "Tiangong 1" auf einer Messe (im November 2010): Zwei weitere "Tiangong"-Generationen sollen der aktuellen Station folgen, im kommenden Jahrzehnt wohl auch eine größere, modulare Raumstation.