Cholera in Haiti: Leichen und Proteste - DER SPIEGEL
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Cholera in Haiti Leichen und Proteste

Erschreckende Zwischenbilanz des haitianischen Gesundheitsministeriums: Die seit Mitte Oktober grassierende Cholera-Epidemie hat bereits mehr als tausend Todesopfer gefordert. Inzwischen kommt es zu gewalttätigen Protesten gegen die Blauhelm-Soldaten
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Die Cholera wütet auf Haiti mit unverminderter Härte. Laut Gesundheitsministerium sind inzwischen mehr als tausend Menschen an der grassierenden Seuche gestorben.

Foto: Andres Martinez Casares/ dpa
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Ein Junge, infiziert mit Cholera, vor einem Krankenhaus in Port-au-Prince: Die Seuche breitet sich rasant aus. Inzwischen ist es in zahlreichen Städten zu gewalttätigen Protesten gegen die Uno-Soldaten gekommen.

Foto: THONY BELIZAIRE/ AFP
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Ein Cholera-Erkrankter liegt auf einem Stück Pappe auf den Straßen von Port-au-Prince.

Foto: Ramon Espinosa/ AP
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Ein Mann desinfiziert den Eingang eines Krankenhauses, während ein anderer eine Verwandte, die an der Epidemie erkrankt ist, zu Ärzten schleppt.

Foto: Ramon Espinosa/ AP
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Ein Mann sucht nach brauchbaren Metallstücken in einer zerstörten Kathedrale. Port-au-Prince liegt seit dem schweren Erdbeben im Januar in Trümmern. Mehr als eine Million Obdachlose leben nach wie vor in provisorischen Zeltlagern. Für mehrere hunderttausend Kinder, die dort und in den Armenvierteln leben, werde jetzt jedoch die Cholera-Gefahr immer größer, warnte Unicef.

Foto: Ariana Cubillos/ AP
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Vor wenigen Tagen wurden von Medizinern Krankheitsfälle bestätigt, bei denen sich die Infizierten innerhalb der Stadt angesteckt hatten.

Foto: DPA
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Seit dem 12. Januar, als in Port-au-Prince und in südwestlichen gelegenen Gebieten die Erde bebte, leben mehr als 1,3 Millionen Haitianer in notdürftigen Zeltstädten. In vielen herrschen katastrophale hygienische Zustände.

Foto: Spencer Platt/ Getty Images
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Insgesamt gibt es seit dem Erdbeben im Januar rund 900 derartige Lager in der haitianischen Hauptstadt. Behörden befürchten, dass sich die Bedingungen in den Zeltstätten mit der anstehenden Regenzeit gravierend verschlechtern könnten.

Foto: Clement Sabourin/ AFP
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Ein Mann geht durch ein Obdachlosenlager in Port-au-Prince. Hunderttausenden Menschen ist nach dem Erdbeben nichts geblieben.

Foto: Spencer Platt/ Getty Images
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Diese Frau watet durch den Grenzfluss Masacre von Ouanaminthe in die Dominikanische Republik.

Foto: ERIKA SANTELICES/ AFP
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Eine Frau hat ihre Tochter in das Saint-Nicolas-Krankenhaus gebracht. Mit einem Mundschutz versucht sie, sich vor einer Ansteckung mit dem Cholera-Erreger zu schützen.

Foto: Ramon Espinosa/ AP
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Nicht nur in den Lagern in Leogâne, Petit-Goâve, Jacmel oder Port-au-Prince, in denen die Obdachlosen seit dem Erdbeben untergebracht sind, erkranken die Menschen - auch im Umland sind längst Infektionsfälle registriert.

Foto: NICHOLAS KAMM/ AFP
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Die Menschen der Region waschen sich im Artibonite wie dieser Mann. Der Fluss ist offenbar die Quelle der Cholera. Im Artibonite-Tal wurden die meisten Fälle registriert.

Foto: Spencer Platt/ Getty Images
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Am Ufer des Artibonite findet ein Wochenmarkt statt. Die Überschwemmungen des Artibonite im Gefolge von Hurrikan "Tomas" haben die Cholera-Lage noch verschärft.

Foto: NICHOLAS KAMM/ AFP
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Auch die kleine Dachny leidet an Symptomen der Cholera. Das Mädchen wird in einem Krankenhaus in Saint Marc behandelt, das von Ärzte ohne Grenzen betreut wird.

Foto: Spencer Platt/ Getty Images
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