Chris Brown Angeklagt wegen eines Haustiers
Chris Brown hat ein Problem mit der Justiz wegen eines Kapuzineraffens: Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles hat gegen den 29-Jährigen ein Verfahren eingeleitet, weil er gegen Bestimmungen über den Besitz exotischer Tiere verstoßen haben soll.
Dass er offenbar Eigentümer eines solchen Tieres war, hatten die Behörden auf Instagram mitbekommen: Dort hatte der Künstler im Januar ein Foto seiner dreijährigen Tochter gepostet - und das Kind kuschelte auf dem Bild mit einem Äffchen.
Brown gilt als Choleriker, in der Vergangenheit geriet er vor allem wegen Gewalttaten mit dem Gesetz in Konflikt. 2009 hatte ihn ein Gericht wegen eines Angriffs auf seine damalige Freundin Rihanna zu einer Bewährungsstrafe und Sozialstunden verurteilt.
Brown und Rihanna hatten sich als Teenager kennengelernt. Die Streitereien zwischen den beiden seien jedoch immer wieder eskaliert, sagte Brown im vergangenen Jahr in einer Dokumentation.
Brown hatte die Sängerin 2009 in einem Streit mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Ein kalifornisches Gericht verurteilte ihn deshalb zu fünf Jahren Haft auf Bewährung.
Rihanna hatte sich nach der Prügelattacke 2009 von Brown getrennt. Der Sänger beteuerte zuletzt, dass er den Vorfall bis heute bedauere.
Brown ist in der Vergangenheit immer wieder mit negativen Schlagzeilen aufgefallen. In seiner Dokumentation sagt er, dass seine Gewaltausbrüche ihn selbst schockiert hätten.