Christopher Street Day So feiert Berlin das amerikanische Ehe-Urteil
Straßenparty mit US-Flagge: Seit Freitag ist die gleichgeschlechtliche Ehe in den USA erlaubt - und das wird am Samstag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin gleich tüchtig gefeiert.
Wagen der US-Botschaft: Nach den Nachrichten aus den USA gibt es diesmal für die Teilnehmer einen aktuellen Anlass zu feiern.
"Ich will Dich heiraten": Bei der Parade dreht es sich diesmal fast überall ums Jawort.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller posiert mit einem Teilnehmer: Das Motto der Parade für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben lautete diesmal: "Wir sind alle anders. Wir sind alle gleich".
Forderung für Deutschland: Im Zentrum der diesjährigen Parade steht die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. Berlins ehemaliger Bürgermeister Klaus Wowereit feiert den CSD mit.
Hörner in Schwarz-Rot-Gold: So weit wie die USA ist Deutschland nämlich noch nicht. Hier sind gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften der Ehe immer noch nicht gleichgestellt - weil konservative Politiker das bislang verhindern. Damit liegt Deutschland hinten: In vielen westeuropäischen Staaten gibt es mittlerweile die gleichgeschlechtliche Ehe.
Auftakt zur Party: Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, John B. Emerson, die Pressebauftragte der Botschaft von Irland, Denise McQuade, der israelische Botschafter in Deutschland, Yaakov Hadas-Handelsman, der dänische Botschafter Per Poulsen-Hansen, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und die Botschafterin der Republik Slowenien, Marta Kos Marko (v.l.n. r.) eröffneten in Berlin den CSD.
Schillernde Kostüme: Mit Alltag hat die CSD-Parade wenig zu tun, es ist eher ein buntes Kostümfest.
Ein menschlicher Regenbogen: Mit bunten Fahnen trotzten die Teilnehmer dem doch ziemlich grauen Berliner Himmel.
Gute Laune auf der Straße: Tausende Menschen und rund 50 Umzugswagen zogen vom Kurfürstendamm in Charlottenburg in Richtung Brandenburger Tor.
Stars and Rainbow-Stripes: Ein Mitarbeiter der US-Botschaft schwenkt eine Mischung aus der amerikanischen Flagge und der Regenbogenfahne, einem Zeichen für Toleranz.
Verliebte Ampelmännchen: Die Demonstranten hatte bunte Schilder und kleine Kunstwerke dabei.
Englischsprachige Demoschilder: "Ein Tag ohne Lesben ist wie ein Tag ohne Sonnenschein."
Vorbild USA: Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, John B. Emerson, und seine Frau Kimberly Marteau Emerson.