Christopher Street Day Hoch auf dem bunten Wagen
Teilnehmer des Christopher Street Day 2018 in Berlin. Das Trio feierte...
...zusammen mit vielen Tausenden weiteren die traditionsreiche Parade. Der CSD erinnert an einen Aufstand von New Yorker Homo- und Transsexuellen im Jahr 1969. Zehn Jahre später fand die Parade erstmals in Berlin statt.
Wagen mit CSD-Teilnehmern: In Berlin zog die Parade vom Ku'damm Richtung Brandenburger Tor. Auch in rund 40 weiteren deutschen Städten wurde gefeiert.
Freizügig und fantasievoll waren auch in diesem Jahr wieder die Kostüme vieler Teilnehmer.
Vierbeiner-Fetisch: Auch "Human Puppies" liefen bei der Parade mit.
Gruß an die Feiergemeinde: Hier winkt...
...die offizielle "Miss CSD 2018".
Queer zu sein, sei wie Glitter, verkündete dieses Plakat. "Es geht nie weg." Kostenlose Umarmungen gab es noch dazu.
Mit Schleier, Schrim und Schnurrbart: Teilnehmer zu Beginn des Umzugs.
In vielen Varationen war die Regenbogenflagge der Lesben- und Schwulenbewegung zu sehen. Dieser Teilnehmer trug sie mit wenig Textil...
...und diese Teilnehmerin gleich direkt auf der Haut.
Der Umzug fand bei hohen Temperaturen statt, am Ende der Route wurden Duschen aufgebaut.
Zuschauerin am Rande der Parade: Rund 70 Wagen wurden in Berlin angemeldet.
Mittlerweile bekennen sich auch Unternehmen zu sexueller Vielfalt - wie die T-Shirts dieser Teilnehmerinnen zeigen.
Schweifträgerin: Auch dieses Accessoire war in Berlin zu sehen.
Samba-Königin: Sonia de Oliveira (l.) wurde durch Auftritte beim Karneval der Kulturen bekannt.
"Mein Körper - meine Identität - mein Leben!", lautete in diesem Jahr das Motto des CSD.
Als "starkes Signal queerer Selbstbehauptung", lobte der Berliner Kultursenator Klaus Lederer zur Eröffnung die Parade.
Auf dem CSD wurden auch elf politische Forderungen erhoben - darunter Unterstützung für sogenannte Regenbogenfamilien mit gleichgeschlechtlichen Elternpaaren.
Feiern mit Botschaft: Dieser Teilnehmer zeigte mit roten Schleifen seine Solidarität mit HIV-Positiven und Aids-Kranken.
Ein Umzug wie der CSD wäre unter den Nationalsozialisten undenkbar gewesen. An die Ermordung von Homosexuellen in der NS-Zeit erinnert ein Denkmal im Berliner Tiergarten, das dieser Mann besuchte.