Chytridiomykose: Gefahr im Teich - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Chytridiomykose Gefahr im Teich

Eine Pilzkrankheit rafft seit einigen Jahren Amphibien weltweit dahin. Doch der Erreger ist gar nicht so jung wie lange vermutet. Gen-Analysen zeigen eine Vielzahl verschiedener Stämme weltweit - und dass der Pilz schon seit Jahrtausenden existiert.
1 / 7

Geburtshelferkröten in den französischen Pyrenäen: Auf allen Kontinenten, auf denen Amphibien vorkommen, gibt es inzwischen den für die Tiere gefährlichen Erreger Batrachochytrium dendrobatidis (Bd). Der Pilz löst eine Krankheit aus, die für viele Kröten und Frösche tödlich endet.

Foto: AFP/ Imperial College London/ Matthew Fischer
2 / 7

Mikroskop-Aufnahme des Pilzes auf Amphibien-Haut: Der Erreger hat sich höchstwahrscheinlich durch internationalen Handel verbreitet.

3 / 7

Bedrohte Arten: Nach Angaben der Weltnaturschutzorganisation sind 41 Prozent der Amphibien-Spezies als gefährdet eingestuft. Eine noch größere Gefahr als die Pilzkrankheit ist für sie allerdings das Schwinden geeigneter Lebensräume.

Foto: Z1022 Patrick Pleul/ dpa
4 / 7

Kröte: In einer aktuellen Studie verglichen Forscher das Erbgut von weltweit gesammelten Pilzproben. Dabei kamen sie zum Schluss, dass der Erreger deutlich älter ist, als bislang angenommen wurde. Wahrscheinlich entwickelte er sich vor 10.000 bis 40.000 Jahren.

Foto: REUTERS/ MC Fisher/ Imperial College London
5 / 7

Tote Kröten in den Pyrenäen: Ist der Pilz erst einmal in einer Region angekommen, lassen sich die wild lebenden Amphibien dort kaum retten.

Foto: AFP/ Imperial College London/ Matthew Fischer
6 / 7

Einige Arten sind zwar immun. Aber manche Populationen werden binnen Wochen massiv reduziert.

Foto: AFP/ Imperial College London/ Matthew Fischer
7 / 7

Laubfrosch: Laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN ist es "die schlimmste Infektionskrankheit, die je unter Wirbeltieren beobachtet wurde, mit Blick auf die Zahl der betroffenen Arten und die Tendenz, dass diesen sogar das Aussterben droht".

Foto: A3828 Christian Hager/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?