Prototyp Citroën C10 Leicht und windschlüpfig
Der Prototyp Citroën C10 stammt aus dem Jahr 1956. Entwickelt wurde er als billiges und autobahntaugliches Familienauto mit Flügeltüren. Der Antrieb wurde aus dem Citroën 2CV übernommen, die Fiberglaskarosserie war ein Werk des ehemaligen Flugzeugkonstrukteurs André Lefèbvre.
Spartanischer geht es nicht. Und zugleich wirkt dieses Cockpit auch heute noch modern. Vor allem wegen des damals für Citroën typischen Einspeichen-Lenkrads.
Das Türkonzept des 3,84 Meter langen Autos war einzigartig. Auf jeder Seite gab es zwei herkömmliche Türen sowie eine große Flügeltür.
Weil Plexiglas anfällig für Kratzer ist, erhielt das Auto keine Scheibenwischer. Stattdessen war die Windschutzscheibe so raffiniert geformt, das Regen oder Schnee schon bei geringen Geschwindigkeiten erstaunlich rasch abperlten.
Diese Schalterreihe am Armaturenbrett wäre sicher noch ein wenig überarbeitet worden, hätte es der Prototyp Citroën C10 bis zum Serienauto gebracht.
Von hinten wirkt das Auto wie eine gechoppte Straßenbahn. Auffällig an dem Citroën-Prototypen war die hinten deutlich geringere Spurbreite als vorn.