Claus Peymann inszeniert "Prinz Friedrich von Homburg" am BE - DER SPIEGEL
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"Prinz Friedrich von Homburg" Soldaten sind Selbstmörder

Ende einer Ära: Claus Peymann verabschiedet sich als Chef des Berliner Ensembles - mit einer kämpferisch antimilitaristischen Inszenierung von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg".
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Der draufgängerische junge Feldherr Prinz Friedrich von Homburg (Sabin Tambrea) ist ein Träumer. In Claus Peymanns Inszenierung schläft er anfangs mit nacktem Oberkörper im königlichen Schlossgarten.

Foto: Monika Rittershaus/ Berliner Ensemble
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Peymanns strenge, stolz sturzkonventionelle Aufführung von Heinrich von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg" ist seine letzte Inszenierung als Intendant des Berliner Ensembles.

Foto: Monika Rittershaus/ Berliner Ensemble
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Der Bühnen- und Kostümbildner Achim Freyer hat Peymann eine hölzerne, nach hinten ansteigende Holzscheibe gebaut.

Foto: Monika Rittershaus/ Berliner Ensemble
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Der Homburg des Darstellers Sabin Tambrea ist kein Denker und kein Ritter; er ist ein reiner, zur Kampfmaschine dressierter Tor.

Foto: Monika Rittershaus/ Berliner Ensemble
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Die Botschaft ist klar. Die Männer, die hier "In den Staub mit allen Feinden Brandenburgs!" brüllen, sind Schreckensfiguren, die ein Mordhandwerk betreiben.

Foto: Monika Rittershaus/ Berliner Ensemble
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?