Coaching für Jugendliche: Pfleger? Oder doch Pilot? - DER SPIEGEL
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Coaching für Jugendliche Pfleger? Oder doch Pilot?

Ob Abitur oder Hauptschulabschluss: Wenn Jugendliche sich selbst nicht einschätzen können, fällt es ihnen schwer, sich die Zukunft vorzustellen. Professionelle Berater bieten dafür schon 13- bis 17-Jährigen Psychoanalyse, Coaching und Cappuccino.
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Schüler Diren, Djawad, Gina-Cathleen bei der Übung "Model": Wie arbeiten die Kinder zusammen? Übernimmt jemand die Führungsrolle und kann sich durchsetzen? Wie kreativ sind sie, haben sie eigene Ideen?

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Schüler Djawad, 14, (Name geändert): Er möchte gern Arzt, Pilot oder Immobilienmakler werden.

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In der Übung "Zeitreise" malten die Schüler Plakate, wie sie sich ihr Leben in den nächsten zehn Jahren vorstellen. Djawad, 14, malte sich als Arzt oder Pilot, er möchte nach Amerika und irgendwann mit 30 Jahren eine Familie.

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Diren, 13, holt sich meist bei seiner älteren Schwester Rat. Am liebsten möchte er Profi-Fußballer werden.

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Gina-Cathleen mit Berufsberater: Zwölf Psychologen und Sozialarbeiter beobachten zwei Tage lang jeweils eine Klasse, um herauszufinden, wo individuelle Stärken schlummern könnten.

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Projektleiterin Ulrike Klante mit Diren: "Nicht jedem Lehrer gefällt, was wir tun. Viele Pädagogen versuchen vor allem, die Schüler auf den Boden der Tatsachen zu bringen". Für die meisten mit Hauptschulabschluss heißt das: Pflegeberufe, Gastronomie oder Verkauf.

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Gina-Cathleen und Djawad beim Schneidern mit Müllsäcken

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Beraterin Struss mit Flipchart

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Chic und edel: die Beratungsräume der Coaching-Agentur

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