Comeback der Maobibel - DER SPIEGEL
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Mao-Comeback Revival des Revolutionsschick

"Eine Revolution ist keine Dinnerparty" - bis heute zitieren die Chinesen munter Mao. Die berühmte Sammlung seiner Zitate aber war gar nicht mehr erhältlich, wurde phasenweise aus politischen Gründen sogar eingestampft. Nun erscheint das Milliardenwerk Maobibel neu. Als zeitgemäße Luxusausgabe.
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Mao Zedong 1971 bei einer Parade: Der Sammelband mit seinen Zitaten erreichte eine Auflage von rund einer Milliarde Exemplare und gilt als eines der meistverbreiteten Bücher der Welt.

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Aufgebahrter Mao 1976: Nach dem Tod des "großen Steuermanns" wurde die Sammlung seiner Spruchweisheiten nicht mehr neu aufgelegt, sondern phasenweise sogar eingestampft.

Foto: AP/dpa
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Zum 90. Jubiläum der Partei trägt ein Schüler bei einem offiziellen Aufmarsch ein Mao-Bild: Wenn sich die chinesische KP auch von Teilen der Politik ihres früheren Übervaters distanzierte - sein Konterfei bleibt allgegenwärtig.

Foto: STR/ AFP
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In der chinesischen Metropole Chongqing wird 2011 kämpferisches Liedgut aus den Tagen Maos wieder aufgeführt: Die Revolutionsästhetik erlebt ein Revival.

Foto: JASON LEE/ REUTERS
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Aufmarsch zum 18. Parteitag der KP: Auf dem Tiananmen-Platz in Peking salutieren Soldaten der Volksbefreiungsarmee vor Mao-Bild und chinesischer Flagge.

Foto: Diego Azubel/ dpa
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Als einer der Initiatoren des Mao-Revivals in China gilt Bo Xilai, der frühere Parteichef der chinesischen Metropole Congqing - mittlerweile wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Foto: Anonymous/ AP
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Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping: Eine unveränderte Wiederveröffentlichung der Sprüche Maos würde der Parteilinie zuwiderlaufen.

Foto: SERGEI KARPUKHIN/ REUTERS
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Nun präsentiert eine neue Zusammenstellung die Zitate Maos - auch erhältlich in einer Luxusausgabe für umgerechnet 240 Euro.

Foto: AP
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