Comebacks in der Champions League - DER SPIEGEL
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Dortmund, Chelsea, Liverpool Comebacks in der Champions League

Wenn Mannschaften scheinbar aussichtslos zurückliegen, schlägt die Stunde der Legendenbildung: Borussia Dortmund hat sich in die Liste der grandiosen Comeback-Storys in der Champions League eingereiht. SPIEGEL ONLINE hat die spektakulärsten zusammengestellt.
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Champions League, Viertelfinale 2013, Borussia Dortmund - FC Malaga 3:2: Der Wahnsinn im Dortmunder Stadion begann in der 90. Minute. Bis dato hatte der BVB 1:2 gegen Malaga zurückgelegen (Hinspiel: 0:0). Doch dann...

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...traf zunächst Marco Reus zum Ausgleich (90.+1) - und nur eine Minute später war die Sensation perfekt: Felipe Santana schob den Ball zum 3:2 über Linie - und ganz Dortmund stand Kopf. Der BVB...

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...steht nun im Halbfinale der Champions Leauge.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Champions League, Finale 2012, Bayern München - FC Chelsea 3:4 i.E.: Das "Finale Dahoam" wurde für die Münchner zum "Drama Dahoam". Im Endspiel der vergangenen Saison sahen die Münchner gegen Chelsea nach dem Tor von Thomas Müller in der 83. Minute wie der sichere Sieger aus. Doch erst...

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...traf Didier Drogba fünf Minuten nach der Bayern-Führung zum Ausgleich. Im Elfmeterschießen vergaben erst Ivica Olic und als letzter Münchner Bastian Schweinsteiger ihre Versuche. Die Bayern mussten...

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...hilflos zusehen, wie die Chelsea-Profis in ihrem Stadion den Triumph feierten.

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Champions League, Finale 1999, Bayern München - Manchester United 1:2 (1:0): Es war bis zum Elfmeter-Drama dahoam in der vergangenen Saison das wohl größte Trauma der Bayern: Dank eines Freistoßtors von Mario Basler ging der deutsche Rekordmeister bereits in der sechsten Minute in Führung - und dieses Ergebnis...

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...sollte auch bis in die Nachspielzeit Bestand haben. Doch Manchester United gelang das eindrucksvolle Comeback. In der ersten Minute der Nachspielzeit glich Teddy Sheringham aus, zwei Minuten später erzielte Ole Gunnar Solskjær den Siegtreffer.

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"Das sind bittere Momente, in denen man nicht hören und sehen kann", sagte FCB-Coach Ottmar Hitzfeld später über die Pleite gegen David Beckham (Bild) und Co.

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Champions League, Finale 2005, FC Liverpool - AC Mailand 6:5 n.E. (0:3, 3:3, 3:3): Die erste Halbzeit wird zur Demonstration der Italiener, die in allen Belangen besser sind und durch Tore von Paolo Maldini und Doppetorschütze Hernán Crespo zur Halbzeit 3:0 führen. In der zweiten Hälfte bringen Kapitän Steven Gerrard, Vladimir Smicer und Xabi Alonso den Premier-League-Club wieder ran. Ob die Wende mit der Einwechslung von Didi Hamann zusammenhing? Der Deutsche...

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...kam zur Halbzeit - und verwandelte den ersten Versuch im Elfmeterschießen. Milans Andrej Schewtschenko vergab den entscheidenden Schuss - Liverpool holte den Titel. "Wir werden Tage brauchen, um das zu begreifen", sagte Hamann später: "So etwas habe ich noch nicht erlebt."

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Champions League, Viertelfinale 2004, Deportivo La Coruña - AC Mailand 4:0 (3:0): Milan hatte das Hinspiel zu Hause 4:1 gewonnen, eine mehr als komfortable Ausgangslage. Dachte sich wohl auch das Team selbst. Im Rückspiel drehte Außenseiter "Depor" vor allem in der ersten Hälfte komplett auf und führte nach Toren von Walter Pandiani, Juan Carlos Valerón und Albert Luque schon deutlich. Fran legte nach der Pause einen weiteren Treffer nach, Milan erlebte eines seiner größten Debakel.

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Champions League, Viertelfinalrunde, 1993, Werder Bremen - RSC Anderlecht 5:3 (0:3): Es war eines von vielen "Weser-Wundern". Bis zur 66. Minute hatten die Bremer 0:3 gegen Anderlecht zurückgelegen, dann drehte Werder auf. Doppeltorschütze Wynton Rufer, Rune Bratseth, Bernd Hobsch und Marco Bode drehten das Spiel, die 29.000 Zuschauer im Weserstadion standen Kopf!

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WM-Qualifikation, 2012, Deutschland - Schweden 4:4 (3:0): So etwas hatte die deutsche Nationalmannschaft in ihrer 104-jährigen Länderspielgeschichte noch nie erlebt: Nach 60 Minuten überragendem Angriffsfußball mit traumhaften Kombinationen führte die DFB-Elf gegen Schweden 4:0. Doch nach dem Anschlusstreffer von Zlatan Ibrahimovic (Bild) spielten nur noch die Skandinavier. Deutschland wirkte blockiert. Die Bestrafung folgte in der Nachspielzeit, als Rasmus Elm noch der Ausgleich für Schweden gelang.

Foto: Thomas Eisenhuth / dpa
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