Comic-Geschichte - DER SPIEGEL
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Comic-Geschichte Der Tag, an dem Superman starb

Ausflug ins Jenseits: 1992 ließ der Verlag DC seinen größten Helden in einem spektakulären Zweikampf über die Klinge springen - um ihn Monate später mit viel Tamtam wiederzubeleben. Für Superman blieb die Zeit der Leichenstarre ohne Folgen. Die Comicwelt hat sich bis heute nicht davon erholt.
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Supermans Ende?: US-Sammelband "The Death of Superman": Die komplette Geschichte um Supermans Tod in gesammelter Form. Das Heft ist heute fast schon eine Ikone unter den Comicalben.

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Tod auf deutsch: Die deutsche Ausgabe ist inhaltlich weitestgehend identisch mit dem US-Sammelband. Nur die Ausklapp-Seite am Ende wurde durch zwei normale Doppelseiten ersetzt.

Foto: Torsten Abel
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Eine Welt ohne Superman: An der Beerdigung des Helden nehmen zahlreiche Superhelden-Kollegen teil. Clark Kents Verlobte Lois Lane trauert derweil heimlich.

Foto: Torsten Abel
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Supermans Rückkehr, Teil 1: Cyborg-Superman, einer der vier Superman-Ersatzmänner, entsorgt den Körper Doomsdays - jenem Killerkoloss, der Superman in einem spektakulären Zweikampf ins vermeintliche Jenseits geschickt hatte.

Foto: Torsten Abel
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Supermans Rückkehr, Teil 2: Die geheimnisvolle Gestalt, die interessiert die Taten der Superman-Ersatzmänner verfolgt, entpuppt sich später als der ins Leben zurückgekehrte wahre Superman.

Foto: Torsten Abel
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Supermans Rückkehr, Teil 3: Obwohl die Titelfigur gestorben war, liefen Supermans Comicserien ungestört weiter und erzählten zunächst von der Beerdigung des Helden, die einem Staatsbegräbnis gleichkam, und der darauf folgenden Welt ohne Superman. Schließlich traten vier neue kostümierte Verbrechensbekämpfer auf den Plan, die alle für sich beanspruchten, der zurückgekehrte Superman zu sein.

Foto: Torsten Abel
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Rückkehr mit Rockermatte: Superman kam tatsächlich zurück - wenn auch zunächst mit langen Haaren.

Foto: Torsten Abel
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Todestag: Autor und Zeichner Dan Jurgens blickt zehn Jahre nach Supermans Tod auf die Geschichte zurück und versucht, die nachhaltige Bedeutung der damaligen Ereignisse zu ergründen.

Foto: Torsten Abel
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"Superman"-Erfinder Shuster: Der US-amerikanische Comic-Zeichner Joe Shuster (1914-1992) posiert am 18. November 1975 in New York mit zahlreichen Superman-Comics. Zusammen mit dem Comic-Autoren Jerry Siegel hatte Shuster den Comic-Helden 1933 erschaffen - und fünf Jahre später die Rechte an Superman für nur 130 Dollar verkauft.

Foto: AP
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Superman in Metropolis: Eine Statue des Superhelden thront auf einem Platz in der 6500-Einwohner-Stadt Metropolis in Illinois.

Foto: AP
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Superman-Fan Hillary: Hillary Clinton, damals noch First Lady der USA, präsentierte am 2. August 1999 im Roosevelt Room des Weißen Hauses einen "Superman"-Comic, auf dessen Cover der Superheld gerade eine Landmine entdeckt. Das Comic wurde im Kosovo ausgeteilt, um dort das Bewusstsein der Kinder für Landminen zu schärfen.

Foto: AP
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Sammlerstücke: Vincent Zurzolo, der Mitinhaber des New Yorker Edel-Comic-Shops Metropolis Collectibles, zeigt am 10. Juli 2003 drei Sammlerstücke aus seinem gewaltigen Angebot - unter anderem die erste Ausgabe von "Superman".

Foto: AP
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Die Nummer 1: Jahrelang hatten die "Superman"-Erfinder Jerry Siegel und Joe Shuster versucht, einen Verlag für ihre Comic-Idee zu finden. Als die beiden dann endlich einen Vertrag unterschrieben, verkauften die Beiden damit alle Rechte an ihrem Superhelden für 130 Dollar. Doch immerhin erschien endlich ihr Comic - als die erste Ausgabe der "Action Comics" im Juni 1938.

Foto: Getty Images
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"Superman"-Erfinder Siegel: Jerry Siegel (1914-1996) mit der Royal Schreibmaschine, auf der er seine frühen "Superman"-Geschichten schrieb, in einer Aufnahme aus den neunziger Jahren. Der Comic-Autor Siegel war Miterfinder des Comic-Helden Superman.

Foto: AP
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Identitätskrise: Autor Brian Azzerello und Zeichner Jim Lee versuchten mit dem Comic "Superman - Die Rückkehr" von 2004, dem strahlenden Helden eine dunkle Seite zu verpassen.

Foto: PANINI Verlags-GmbH
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Lois Lane und Superman: In dem Comic "Die Rückkehr" von 2004 hat der Zeichner Jim Lee nicht nur dem strahlenden Helden einen düsteren Anstrich verpasst, sondern auch Supermans großer Liebe Lois Lane eine ganze Ecke mehr Sex-Appeal auf den Leib getuscht.

Foto: PANINI Verlags-GmbH
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?