Comics in der DDR - DER SPIEGEL
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Comics in der DDR Superhelden des Sozialismus

Fix und Fax statt Fix und Foxi: In ihren besten Zeiten waren die Helden in DDR-Comics wie "Atze" und "Mosaik" genauso cool und anarchisch wie ihre westlichen Pendants. Nur merken durfte es keiner.
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Comic-Klassiker der DDR: Viele Comic-Künstler der DDR sind mittlerweile im Ruhestand. Späte Ehrung wird ihnen jedoch durch die Aktivitäten des Dresdner Holzhof Verlages zuteil, welcher unter dem Titel "Klassiker der DDR-Bildgeschichte" seit 2005 sorgfältig editierte Nachdrucke von in der DDR besonders populären beziehungsweise künstlerisch bemerkenswerten Comics aus Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht.

Foto: Guido Weißhahn/Holzhof Verlag
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Die Digedags: Ab Dezemer 1955 erschien in der DDR das Comicmagazin "Mosaik" von Hannes Hegen (eigentlich Johannes Hegenbarth). Während der ersten zwei Jahrzehnte drehte sich in diesem Comic alles um die Kobolde Dig, Dag und Digedag.

Foto: Guido Weißhahn/Tessloff Verlag/Hannes Hegen
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Comicspaß und Propaganda: Der Umfang des seit 1955 erscheinenden DDR-Comicmagazins "Atze" stieg mit den Jahren - und mit ihm der Anteil der Propaganda-Comic-Geschichten. Ausgabe vom Mai 1986.

Foto: Guido Weißhahn/Titelbild Irmtraud Winkler-Wittig
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Knallbunt, lustig, abenteuerlich: Im Januar "Mosaik" von 1976 tauchten zum ersten Mal die Abrafaxe auf, die die Digedags ablösten. Ab nun erfreuten Abrax, Brabax und Califax die großen und kleinen Comic-Fans.

Anm. d. Red.: In der Original-Bildunterschrift stand fälschlicherweise, dass auf dem hier gezeigten Cover Dig, Dag und Digedag zu sehen seien. Wir danken allen unseren Lesern die uns auf den Fehler aufmerksam gemacht haben.

Foto: Guido Weißhahn/MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag
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"Die Matufflis": Die Söhne Erich Schmitts erfanden die knuffligen Matufflis für die Zeitschrift "Neue Berliner Illustrierte". NBI Nr. 1/1976.

Foto: Guido Weißhahn/Thomas Schmitt/Ulrich Sturm
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"Frösi": Der Name der abwechslungsreichsten und ohne Frage beliebtesten Kinderzeitschrift der DDR stand für "Fröhlich sein und singen".

Foto: Guido Weißhahn/Titelbild Werner Klemke
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"ABC-Zeitung": In den ersten Schuljahren las man in der DDR die "ABC-Zeitung", in der Comics allerdings nur sporadisch erschienen.

Foto: Guido Weißhahn/Titelbild Inge Gürtzig
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Comic für die Kleinsten: In der DDR gab es für jede Altersgruppe eine speziell zugeschnittene Zeitschrift mit staatlich festgelegten Papierkontingenten und Auflagenhöhen. Die Jüngsten ließen sich den "Bummi" von den Eltern vorlesen.

Foto: Guido Weißhahn/Titelbild Inge Gürtzig
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"Ali und Archibald": Der Berliner Karikaturist Horst Alisch zeichnete die Comics des Herren Ali mit seinem Hund Archibald, welche in der "Frösi" erschienen und auch in anderen Ländern wie Ungarn Erfolg hatten.

Foto: Guido Weißhahn/Horst Alisch
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DDR-Comic-Literatur: Das von Eckart Sackmann herausgegebene Jahrbuch "Deutsche Comicforschung" sowie das Nachschlagewerk "Schuldig ist schließlich jeder... Comics in der DDR - Die Geschichte eines ungeliebten Mediums" von Gerd Lettkemann und Michael F. Scholz vermitteln tiefere Einblicke in die DDR-Bildergeschichten.

Foto: Guido Weißhahn
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?