Comicsalon Erlangen Schnitzeljagd und Schlümpfe
Das Lebenswerk des 80-jährigen Altmeisters Wäscher umfasst als Zeichner von Abenteuerreißern wie "Sigurd, "Akim" oder "Nick" mehrere tausend Seiten und prägte das Comicbild der jungen Bundesrepublik wie kein anderer.
25.000 Besucher lockte der Comicsalon Erlangen dieses Jahr - fünftausend mehr als im Vorjahr. Und wer kam, wurde auf eine Schnitzeljagd geschickt. In Zusammenarbeit mit Panini gab es für jeden Besucher gratis ein Stickeralbum. Dazu hatten die Verlage, Händler und Aussteller Aufkleber produziert, die man sich an den jeweiligen Ständen abholen konnte.
Der Spezialpreis der Jury ging an zwei Vertreter der trivialen Zunft: Hannes Hegen und Hans-Rudi Wäscher. Hegen war verhindert, Wäscher zeigte sich sichtlich gerührt.
Bitte anmalen! Ganz Erlangen zierten tausende von Schlümpfen, die als weiße Figuren zum Selberbemalen animieren sollten. Und über allem schwebte...
...ein blauer Zeppelin wie der gute Geist von Papa Schlumpf. Denn die vom belgischen Zeichner Peyo vor knapp 50 Jahren erfundenen Gnome...
...waren dieses Jahr die Schutzwichtel der wichtigsten deutschen Comicveranstaltung, bei der Skandale oder Pleiten ausblieben und sich die deutsche Comicszene schön vereint präsentierte.