Commonwealth Games Brücke, Barracke, Boykott
Eine einzige Baustelle sind die bisherigen Vorbereitungen zu den Commonwealth Games. Das Sportspektakel, das zwischen dem 3. und 14. Oktober im indischen Neu-Dehli, stattfinden soll, könnte zu einem Debakel werden. Viele Anlagen...
...sind noch nicht fertig. Andrew Foster, Chef der englischen Delegation, sagte jüngst: "Die Spiele stehen auf des Messers Schneide." Dabei gibt es nicht nur rund um das Stadion...
...Probleme, auch im Athletendorf herrschen derzeit noch große Mängel. So sollen die hinter dieser...
...Mauer befindlichen Unterkünfte im Athletendorf in einem untragbaren Zustand sein: zu klein, dreckig und ramponiert. Auch...
...in unmittelbarer Nähe zu den Sportstätten gibt es große Probleme. So stürzte am Mittwoch eine Fußgängerbrücke ein, die...
...zum Jawaharlal-Nehru-Stadion führt. Ein Sprecher der Polizei sprach von 19 Verletzten. Zwar wird...
...fieberhaft daran gearbeitet, die Situation schnell zu verbessern, aber es gibt noch...
...andere Probleme, die Veranstaltern und Sportlern Sorgen bereiten. Denn kurz vor den Spielen...
...haben Extremisten damit gedroht, Anschläge bei den Commonwealth Games zu verüben. Vor wenigen Tagen erst hatten zwei Unbekannte einen Touristenbus beschossen und dabei zwei Taiwanesen verletzt. Die Sicherheitsvorkehrungen rund...
...um die Spiele wurden seitdem noch einmal erhöht. Touristen werden durch Metalldetektoren geschickt, Rucksäcke durchsucht.
Mit Hilfe von Spiegeln wird unter Autos nach versteckten Sprengsätzen gesucht. Auch die Athleten werden beschützt. Soldaten...
...bewachen hier den Bus, der die Sportler zu den Wettkampfstätten bringt. Für viele der Teilnehmer erscheint die Situation mittlerweile...
...zu gefährlich. So sagte der englische Dreisprung-Weltmeister Phillips Idowu seinen Start ab. Auch andere Athleten wollen nicht nach Indien fahren. In Schottland hat die komplette Mannschaft die Abreise verschoben und will die weitere Entwicklung abwarten.