Computer-Rekonstruktion Das große Stasi-Puzzle
Als die Stasi kurz vor dem Untergang der DDR ihre Akten schredderte, entgingen 16.000 Säcke voller Schnipsel der Vernichtung. Zehn Jahre lang haben Wissenschaftler an einem System gearbeitet, das die Stücke automatisch zusammenfügt. Jetzt soll es in Betrieb gehen.
Puzzlespiel: Jan Schneider, Projektleiter des Fraunhofer IPK, demonstriert die Funktionsweise der automatischen Rekonstruktion von Stasi-Akten
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Geschredderte Stasi-Unterlagen: Rund 45 Millionen Seiten gilt es zu rekonstruieren. 30 Menschen würden dafür nach Berechnungen des IPK 600 bis 800 Jahre benötigen
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Fließband-Arbeit: Die Aktenschnipsel werden auf ein Laufband gelegt, beidseitig gescannt und von Computerprogrammen nach und nach zu vollständigen Dokumenten zusammengesetzt
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Zerrissene Stasi-Unterlagen vor einem Scanner im Fraunhofer Institut in Berlin: Das nach Angaben des Instituts weltweit einzigartige Rekonstruktionsprojekt soll zunächst zwei Jahre lang erprobt werden
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