Computergeschichte - DER SPIEGEL
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Computergeschichte Mein Haus, mein Auto, mein Mac

Rechenknecht fürs Ego: Seit Apple vor 25 Jahren den ersten Mac präsentiert hat, verehren Fans das Kultgerät mit fast religiöser Inbrunst. Bekenntnisse eines Computer-Individualisten - wie ich lernte, ein Statussymbol zu lieben. Von Michael Stürzer
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Steve Jobs und sein Baby: Apple-Firmengründer Steve Jobs hält einen der ersten iMacs im Arm. Der All-in-One-Computer brachte Farbe und Rundungen in die bis dahin graue, kantige Rechnerlandschaft.

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Werbespot 1984: George Orwells "1984" stand Pate für den Spot, mit dem Apple während des amerikanischen Superbowl am 22. Januar 1984 den Macintosh ankündigte - ohne ihn zu zeigen. Der Spot wurde nur ein einziges Mal im Fernsehen gezeigt und hat trotzdem heute Kultstatus. Zu sehen ist er noch bei YouTube .

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Der erste Mac: Apple-Chef Steve Jobs stellte am 24. Januar 1984 seinen "Macintosh" vor. Es war der erste Personal Computer mit Maus und einer grafischen Benutzeroberfläche für den Massenmarkt. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hatte ein Besuch zwei Jahre zuvor im Xerox Parc Jobs zu diesem Produkt inspiriert - dort war ihm ausführlich der Xerox "Alto" vorgestellt worden - der PC der Xerox-Forscher.

Foto: AP
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Der erste iMac: Bondi Blue, also blau-grün, hieß die Farbe des ersten iMacs. Bald war der kompakte Mac jedoch in mehreren Farben erhältlich. Als erster Hersteller überhaupt hatte Apple mit dem iMac eine Designikone geschaffen - vorher sahen Computer vor allem nützlich aus.

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iMac, zweite Generation: Mit dem ersten iMac hatte die zweite Modellreihe nicht mehr viel gemein. Eine umgedrehte Salatschüssel mit einer Schreibtischlampe nannten manche das Design des nur in Weiß erhältlichen iMacs. Heute gilt er als einer der Klassiker aus dem Hause Apple und hat Sammlerwert. Als einer der ersten Hersteller verabschiedete sich Apple mit diesem Modell vom Röhrenbildschirm und setzte konsequent auf Flachbildschirme.

Foto: Getty Images
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Apple PowerBook 100: Das Macintosh Powerbook kam 1991 auf den Markt. Gelobt wurde vor allem die nach hinten verschobene Tastatur mit Handballenauflage, die heute bei Laptops längst Standard ist.

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Das erste iBook: Ein Jahr nach dem farbigen iMac stellte Apple 1999 das iBook vor, ein Notebook in poppigen Farben. Damit war der Mac-Hersteller auch im Segment der tragbaren Rechner Vorreiter beim Design.

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Power Macintosh G3: 1997 führte Apple in den Power-Mac-Modellen nach und nach G3-Chips ein - für damalige Verhältnisse wahre Kraftpakete. Die ersten G3-Macs beendeten gleichzeitig aber auch ein Kapitel der Mac-Geschichte: Sie waren die letzten Apple-Computer, die in grauen Gehäusen auf den Markt kamen.

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Jubiläums-Mac: Zum 20-jährigen Bestehen Apples 1997 brachte der Computer-Konzern den Twentieth Anniversary Macintosh heraus, der durch eine besondere Optik auffiel sowie ein hochwertiges Soundsystem. In Sachen Rechenpower war der Jubiläums-Mac nichts besonderes, weswegen er nur wenige Käufer fand.

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Der Mac und die Sterne: Richard Muller, Astronom in Kalifornien, suchte 1989 nach einer Nemesis, einem Asteroiden im Sonnensystem - mit Hilfe eines Macintosh. In Universitäten war und ist der Mac immer gerne gesehen. 2003 baute sich die Virginia Tech den Terascale Cluster aus rund 1100 PowerMac G5 zusammen. Der Supercomputer kam auf Anhieb auf Platz 2 der weltweiten Liste der Supercomputer.

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Sexy Mac: Ein Mac ist was fürs Auge - das erkannte auch der "Playboy" und gab seinem Titelmädchen ein iBook in die Hand. Eingefleischte Mac-Fans finden den Hype ums Design nicht immer lustig, ihnen geht es um die inneren Werte.

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Power Mac G3: Die PowerMac G3 von 1999 waren mit einem Handgriff zu öffnen - Erweiterungen der Hardware konnten so schnell und unkompliziert vorgenommen werden. Geräte dieses Typs sind in vielen Unternehmen noch heute im Einsatz.

Foto: Getty Images
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Apple Lisa: Als Apple 1983 diesen Computer auf den Markt brachte, waren die Firma ihrer Zeit offenbar noch etwas zu weit voraus - "Lisa" war zu teuer und verkaufte sich kaum.

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Apfelkiste: Überzeugt davon, dass sich ein komplett zusammengebauter und preisgünstiger Heimcomputer gut verkaufen ließe, bastelten Stephen Wozniak und Steve Jobs 1975 den ersten Prototypen des "Apple I". Er enthielt eine Platine mit 40 Chips, einen 1 MHz 6502 Prozessor, 4 KB RAM sowie 250 Byte ROM, um Programme zu starten. Schon damals ein originelles Design: Das Gehäuse war aus Holz. Der Rechner hatte Anschlüsse für Kassettenrekorder, Tastatur und einen TV-Bildschirm.

Foto: Apple Computer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?