"Corot": Planetenjäger im Orbit - DER SPIEGEL
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"Corot" Planetenjäger im Orbit

Verräterische Helligkeitsschwankungen können ferne Planeten offenbaren. "Corot" hat den bislang besten Blick dafür. Der europäische Satellit ist vom Weltraumbahnhof Baikonur aus gestartet. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll er dutzende fremde Welten entdecken - vielleicht sogar ferne Erden.
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Vakuum-Kammer (im Dezember 2005): Der Satellit "Corot" beim Test im französischen Toulouse

Foto: DDP / ESA / CNES
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"Corot" im All (Illustration): Binnen zweieinhalb Jahren soll der Satellit 120 000 Sterne beobachten - und so in der kosmischen Nachbarschaft der Erde nach bislang unbekannten Planeten fahnden

Foto: DDP / ESA / Ducros
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Spiegel-Technik: Der Forschungssatellit (Illustration) enthält ein Instrument, das in der Lage ist, feinste Helligkeitsschwankungen im Licht ferner Sterne zu entdecken

Foto: DDP / ESA / Ducros
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Weitblick: Anders als nahe Planeten wie die Erde, um die "Corot" kreisen wird, können weit entfernte Exoplaneten nicht direkt gesehen werden. Auch mit starken Teleskopen nicht. Sie verraten sich nur, indem sie das Leuchten ihres Heimatsterns kurz flackern lassen, wenn sie vor ihm vorbei ziehen ("Transit")

Foto: DDP / ESA / Ducros
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Weltraumbahnhof Baikonur: An der Spitze einer russischen Sojus-Rakete ist "Corot" montiert

Foto: DPA / Arianespace
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Satellit "Corot": Der Name ist eine Abkürzung für den Begriff "Convection, Rotation and planetary Transits"

Foto: AFP / CNES
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Europäische Koproduktion: "Corot" ist ein Projekt der französischen Raumfahrtbehörde CNES. Das europäische Pendant Esa beteiligt sich aber auch daran. Auch Beiträge aus den Belgien, Brasilien, Spanien und Deutschland sind an Bord

Foto: AFP / CNES
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Winterlicher Transport: Die Soyuz-Rakete, die "Corot" ins All tragen soll, auf dem Weg zur Startrampe im kasachischen Baikonur

Foto: AFP
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Teleskop: "Corot" besteht im Prinzip aus einem Weltraumteleskop mit 30 Zentimeter Durchmesser und einer raffinierten Spiegeloptik, die in der Lage ist, feinste Schwankungen im Sternenlicht festzustellen. Hier arbeiten zwei Techniker des Herstellers Alcatal an einem geheimen Ort an dem Satelliten

Foto: AP / Alcatel
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ETs ferne Heimaten: Die Suche nach Exoplaneten ist der erste Schritt, um mögliche bewohnbare Systeme in der Ferne des Alls zu identifizieren. Kleine Felsplaneten in der habitablen ("grünen") Zone eines kleineren Sterns wären nach Ansicht von Forschern geeignete Kandidaten. Festzustellen, ob solche Exoplaneten auch über eine Atmosphäre - möglicherweise mit Wasser, Sauerstoff oder Methan - verfügen, ist aber künftigen Missionen vorbehalten

Foto: DPA / CNES
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