Cosplay Brettharte Frisuren
Cosplayerin auf der Tokyo Game Show: Spätestens seit den siebziger Jahren verkleiden sich Fans von Science-Fiction, Manga und Anime wie die Figuren aus den Serien, Filmen und Comics.
28 Jahre alt: Der Begriff Cosplay, eine Kombination aus "Costume" und "Roleplay" wurde 1983 das erste Mal von einem japanischen Journalisten verwendet.
Kamerakozo: So werden die Fotografen genannt, die sich auf Cosplay konzentrieren. Viele haben eine eigene Website.
Eine Kampfmaschine aus der Anime- und Manga-Serie "Neon Genesis Evangelion": Auf der Tokyo Game Show treffen sich jedes Jahr an den Besuchertagen Kostümträger und -bewunderer.
Cosplayer: Laut "The Otaku Encyclopedia" sind 90 Prozent der Cosplayer in Japan weiblich und zwischen 13 und 29 Jahre alt.
Gestatten? Ernsthafte Cosplayer tauschen solche Karten untereinander und mit den Kamerakozo aus.
"Cosplay Alley": Zwischen zwei Hallen der Makuhari-Messe bauen sich die Cosplayer an den beiden Besuchertagen auf.
Breitensport: Allein in Japan gibt es rund 200.000 Cosplayer, die auf Messen und spezielle Cosplay-Veranstaltungen gehen.
Rüstungen und kurze Röcke: Diese Cosplayer stellen Charaktere aus dem "Biohazard"-Universum dar - in den USA und Europa bekannt als "Resident Evil".
Erinnerungsfoto: Diese Cosplayerinnen haben einen Messebesucher in ihre Mitte genommen.
Millionen-Industrie: Manche Verkleidungen sind selbst gemacht, andere...
...kommen aus einem der diversen Cosplay-Läden. In Japan werden mit Cosplay-Zubehör jährlich rund 250 Millionen Euro umgesetzt.
Figuren aus "Final Fantasy": Auf Veranstaltungen wie der Tokyo Game Show geht es weniger um Rollenspiel, mehr um das Gesehen- und Fotografiertwerden.
Posen für die Kameras: Diese Cosplayerin hat sich als Mann verkleidet - und ist damit eine sogenannte Crossplayerin.
Cosplayer: Sie waren auf der Messe willkommen - andere mussten wegen zu ausladender Kostüme draußen bleiben.
Eine Kostümierung aus der Spieleserie "Metal Gear Solid": Weil Nachbildungen echter Waffen auf der Tokyo Game Show verboten sind, zielt dieser Cosplayer mit einer Banane auf die Kamerakozo.
Man beachte die Schuhe: In ihre Kostüme investieren die Cosplayer jede Menge Zeit, Mühe und Geld.
Einmal lächeln: Für viele Cosplayer ist die Tokyo Game Show so etwas wie ein Klassentreffen.
Männer und ihre Fotoapparate: Das zu besichtigende Klischee besagt, dass Cosplayerinnen die knapperen Kostüme tragen und Kamerakozo meist männlich sind.
Schatzkisten-Monster, wie es in dem japanischen Rollenspiel "Dragon Quest" vorkommt.
Nicht zuviel Haut: Nackte Brüste, Nazi-Uniformen und Kunstblut sind auf der Tokyo Game Show verboten. Einige Cosplayer behelfen sich deshalb mit hautfarbener Unterwäsche.
"Darstalkers"-Vampire: Die Figuren kommen aus Computerspielen, Manga-Heften oder Anime-Serien und -Filmen. Oder alles zusammen.
Die Frisur sitzt: Bunte Perücken und aufwendige Haargestaltung gehören zum Cosplay wie Miniröcke und Lederstiefel.
Falsche Muskeln: Cosplayer-Circle auf der Spielemesse in Japan.
Foto-Handys, Digiknippsen und Profi-Gerät im Anschlag: Eine Cosplayerin führt Extremitäten vor.
Kamerakozo-Gedränge: Eigentlich ist es üblich, sich den Cosplayern kurz vorzustellen und um eine Fotografier-Erlaubnis zu bitten,...
...doch besonders gewagte Outfits wie dieses sorgen immer wieder für tumultartige Szenen auf der Tokyo Game Show.
Roboter: Solche aufwendigen Verkleidungen waren auf der Tokyo Game Show die Ausnahme - was auch an den Temperaturen gelegen haben dürfte: bis zu 32 Grad Celsius.
Ein Klassiker: Klempner Mario aus den Nintendo-Spielen ist schon älter als das Wort Cosplay. Der Darsteller noch nicht ganz.
Cosplay-Gruppe: Viele der Kostümierten haben sogenannte Circles, in denen sie sich auf ihre Auftritte vorbereiten und gemeinsam an den Verkleidungen basteln.