Counter-Strike: Hobbyprojekt, Kunstobjekt und Comedy - DER SPIEGEL
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Counter-Strike Hobbyprojekt, Kunstobjekt und Comedy

Gerade mal siebeneinhalb Megabyte umfasst die erste Version. Als Counter-Strike in der zweiten Juni-Hälfte 1999 erscheint, ahnt kaum einer, dass daraus eines der populärsten Spiele weltweit werden würde. Es reflektiert die Entwicklung einer ganzen Generation, die mit dem Internet lebt.
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"Counter-Strike" einst und jetzt: Ein Screenshot aus der ersten Beta-Version des Hobbyprojekts zweier Informatikstudenten vom Juni 1999 ...

Foto: hlportal.de
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... und die gleiche Szene aus der bis heute gängigen Version 1.6 (der Screenshot stammt aus dem Jahr 2003). Die grafischen Änderungen sind minimal - "Counter-Strike"-Spieler interessieren sich seit jeher mehr für Funktionalität, Ausgewogenheit - und nicht zuletzt Tempo. (Screenshots von www.hlportal.de)

Foto: hlportal.de
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"A Gamer's Day"-Darsteller Alexander Roth: "Das Kostüm haben wir schneidern lassen."

Foto: Alexander Roth
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Instruktionen für Taktiker: "Counter-Strike" ist heute ein internationaler Mannschaftssport mit technischen Feinheiten - dieser Screenshot aus dem November 2002 zeigt einen Hinweis für Spieler der damals brandneuen CS-Version 1.5: Bomben konnten nun nicht mehr im Sprung entschärft werden.

Foto: 4Players.de
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Spielerliste (rechts oben, August 2002): Selbst um scheinbare Details wie die Identifikation der Spieler gab es in der Community heftige Diskussionen - 2003 wurde das hier gezeigte System durch das vom "Half-Life"-Entwickler Valve entwickelte "Steam"-System ersetzt, samt eigener Steam-Server. Anfangs hielten die dem Ansturm der Spieler nicht stand, CS erlebte eine fast einwöchige Zwangspause.

Foto: 4Players.de
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"Counter-Strike"-Cartoonist Bender: 250.000 Abrufe für Shooter-Comedy - lachen können darüber nur Insider.

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Screenshot aus dem Kunst-Blog "We make money not art": "Wir können uns unterhalten, herumlaufen, ein bisschen Street Art machen und sie fotografieren. Wir können sogar den Regeln folgen und versuchen, einander umzulegen, aber verdammt noch mal, es macht mehr Spaß, sie zu brechen."

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?