Cruiser und Chopper: Träume in Chrom - DER SPIEGEL
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Cruiser und Chopper Träume in Chrom

Sie sehen aus wie aufgemotzte Harleys oder amerikanische Motorräder aus den dreißiger und fünfziger Jahren: Cruiser und Chopper sind bequem - und ihre Fahrer ziemlich cool. An den Wochenenden treffen sich die Edelbiker zum heiteren Stelldichein.
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Jacek, der als Verwaltungsangestellter arbeitet, hat drei Cruiser. Bis vor kurzem standen die neben seinem Bett im Schlafzimmer. Die Mutter des 24-Jährigen sorgte schließlich dafür, dass die Räder in die Garage und Jacek endlich wieder problemlos ins Bett kam. An den Wochenenden finden überall in Deutschland Cruiser-Treffen statt. Und es werden immer mehr.

Foto: JahPix / Michael Schönherr
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Felix Müller aus Steinhude frönt seinem Hobby bereits seit fünf Jahren. Der 21-Jährige gehört zu den Pionieren der deutschen Cruiser-Szene. "Wenn man weiß, wieviel Geld und Arbeit in so einem Fahhrad stecken, lässt man es lieber nicht aus den Augen", sagt er.

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Der Sommer kann kommen: Ein Strandcruiser beim alljährlichen Cruiser-Treffen in Steinhude.

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Der Traum eines Cruiser-Fans hat 144 Speichen pro Felge und blitzende Auspuffattrappen.

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Die Szene ist bunt gemischt: Vom Schüler und jungen Aufsteiger bis hin zum Aussteiger oder gestandenen Manager - alle sind dabei.

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Speedfahren mit dem Rennrad und Ackern auf dem Mountainbike sind passé. Jetzt ist bequemes Cruisen auf individuell gestylten Rädern angesagt.

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Ein Biker und sein ganzer Stolz: Junior von den Elbcoast Psycles auf der "Queen", dem Paradestück unter den Cruisern und Choppern.

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Ein Chopper muss nicht immer motorisiert sein: Auch auf Fahrrädern kann man lässig durch die Gegend cruisen.

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"Am besten sind die selbstgebastelten Sachen", sagt Jacek. Zubehör gibt es reichlich. Die Auswahl reicht von Plastikschutzblechen, die aussehen, als wären sie aus Holz, bis zu Ventilkappen in Form von Augäpfeln.

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