CSI-Studium Dreckschuhe im Labor
Master in CSI: Jalessa Wreh, 21, studiert Crime Scene Investigation (CSI) an der George Washington University in der US-Hauptstadt. Nach dem Abschluss will sie im gehobenen Polizeidienst arbeiten. Ihre Karrierechancen stehen gut, der Studiengang gilt als Kaderschmiede für angehende Geheimdienstler.
Abtrocknen für Fortgeschrittene: Wie lassen sich Beweise auf verschiedenen Materialien sichern? Um das herauszufinden, müssen die angehenden Tatort-Inspektoren Erd- oder Blutproben auf Stein-, Mamor- und Ziegelkacheln untersuchen. In der Glaswanne werden die Beweise auch im nassen Zustand unter die Lupe genommen.
Nahaufnahme: Um festzustellen, aus welcher Waffe ein Schuss stammt, muss Jalessa üben, leere Patronenhülsen im Detail zu fotografieren. Anhand solcher Fotografien können im Nachhinein Schusswaffen zugeordnet werden.
Vermessen: Zur Ausrüstung eines Crime Scene Investigators gehören nicht nur Kamera und Gummihandschuhe, sondern auch Lineale. Beweismittel können so direkt mit Größenangabe aufgenommen werden.
Ratgeber: Dozent Edward Robinson erklärt Studentin Jalessa Wreh, wie sie ein Einschussloch so fotografiert, dass Blutspuren sichtbar werden: durch eine ultraviolette Linse.
Schwarzes Loch: Dieses Übungsbild zeigt ein echtes Einschussloch in einer Wand. Auf dem schwarzen Hintergrund ist mit bloßem Auge nicht viel zu erkennen.
Versteckte Muster: Erst mit einem Ultraviolett-Objektiv auf der Kamera werden um das Eintrittsloch herum Konturen sichtbar. Damit man auch das Lineal auf der Aufnahme sehen kann, wird ein spezielles Ultraviolett-Lineal verwendet. Mit dieser Technik lassen sich Blutspitzer erkennen - und vermessen.
Dreckschuhe auf dem Stundenplan: Bei Kindesentführung oder -missbrauch muss oft ein verlorener Schuh als Beweismittel dienen. Im CSI-Studiengang lernen die Studenten, wie mit Pinzette und Skalpell Erdreste und andere Rückstände von den Schuhen entfernt und als Beweismittel verwendet werden können.