CSU-Parteitag: Söder oder Aigner - DER SPIEGEL
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Seehofer-Nachfolge Söder oder Aigner?

Gleich sechs Minister schickte die Parteitagsregie beim Treffen der CSU in Bamberg auf die Bühne. Vier von ihnen werden als mögliche Seehofer-Nachfolger gehandelt - womit der Termin eine besondere Note erhielt.
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Am Samstag fand in Bamberg der Kleine Parteitag der CSU statt. Auf dem Programm standen die umstrittene Pkw-Maut, die Energiewende mit dem von der CSU abgelehnten Bau neuer Stromtrassen sowie die unklare Zukunft des Länderfinanzausgleichs.

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Ministerpräsident Horst Seehofer mit Generalsekretär Andreas Scheuer (links) und Finanzminister Markus Söder (rechts): Der CSU-Chef überraschte seine Partei. Schon zwei Jahre vor der nächsten Wahl will er eine Spitzenmannschaft präsentieren, die "Verantwortung für 2017/18" tragen soll.

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"Es geht nicht um die Spitzenkandidatur, sondern um eine Mannschaft des Vertrauens und der Kompetenz", sagte Seehofer am Samstag.

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Aus dieser Mannschaft könnte auch der Nachfolger Seehofers kommen. Am Samstag in Bamberg zeigte sich eindrucksvoll, wer in diesem Rennen derzeit vorne liegt: Markus Söder ist einer der aussichtsreichsten Kandidaten.

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Auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner könnte auf Seehofer folgen. Sie versuchte damit zu punkten, dass sie ihr Verständnis "eines modernen Politikstils" erläuterte: Expertise einholen, den Menschen zuhören, Entscheidungen "kraftvoll umsetzen".

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Auf dem Parteitag zeigte Söder, warum er in den Umfragen in der Nachfolgefrage derzeit vorne liegt: Er hielt eine ebenso angriffslustige wie inhaltlich ansprechende und zeitweise staatstragend wirkende Rede.

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Ebenfalls möglicher Seehofer-Nachfolger ist Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. "Wir haben 30 Jahre bei dem Thema Pkw-Maut diskutiert, und es ist Zeit, dass sie jetzt entschlossen kommt und dafür sorgt, dass endlich Gerechtigkeit herrscht auf deutschen Straßen", sagte er in Bamberg.

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