CSU-Personalstreit: Oldtimer und Newcomer - DER SPIEGEL
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CSU-Personalstreit Oldtimer und Newcomer

Der Personalpoker ist eröffnet: Nach Generalsekretärin Haderthauer und Parteichef Huber hat nun auch Ministerpräsident Günther Beckstein seinen Rücktritt erklärt. Die wichtigsten Posten im CSU-Vorstand sind neu zu besetzen. Die Nachfolger stehen schon auf der Matte.
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Sein Posten war als erstes futsch: Nach der katastrophalen Wahlniederlage hat Erwin Huber schon am Dienstag den CSU-Chefsessel geräumt. Was als freiwilliger Rücktritt präsentiert wurde, war eher ein Rauswurf durch die Partei, ...

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... und Ministerpräsident Günther Beckstein folgt ihm einen Tag später. Noch während der CSU-Krisensitzung meldeten die Nachrichtenagenturen seinen Rücktritt. Wer wird sein Nachfolger?

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Um sie gab es wenig Aufhebens: Recht schnell hat die CSU den Rücktritt von Generalsekretärin Christine Haderthauer beschlossen. Sie bleibt nur noch bis zum Parteitag geschäftsführend im Amt.

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CSU-Fraktionschef Georg Schmid steht an der Seite von Beckstein. Das könnte für ihn zum Verhängnis werden, denn an der Basis sind erste Stimmen zu hören, dass auch er abgelöst werden sollte. Seine Kandidatur für den Posten des Ministerpräsidenten hat er bereits zurückgezogen.

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Er soll's richten: Bundesagrarminister Horst Seehofer wird Nachfolger von Parteichef Erwin Huber. Er ist auch für den Posten des bayerischen Ministerpräsidenten Top-Favorit.

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Will langfristig in die Fußstapfen seines Mentors treten: Markus Söder ist Stoiber-Zögling und wird von vielen als kommender Mann bezeichnet. Doch der Europaminister hat - vor allem in der Fraktion - mächtige Feinde. Entsprechend vorsichtig tastet er sich im Moment vor.

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Beliebter ist Joachim Herrmann. Ihn würden die Abgeordneten gerne als Fraktionschef zurückholen. Dem 52-Jährigen fehlt zwar der Machtinstinkt von Söder, doch in der dezimierten, aufgescheuchten Fraktion könnte er mit seiner Erfahrung und Organisationskraft für Stabilität sorgen.

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Als dritter Kandidat für den Fraktionsvorsitz wird Wissenschaftsminister Thomas Goppel gehandelt. Gerüchten zufolge soll Stoiber ihn ins Gespräch gebracht haben. Mit 61 Jahren wäre er allenfalls ein Übergangskandidat.

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Und was ist mit ihm? Siegfried Schneider, seines Zeichens Kultusminister, wird ebenfalls als Kandidat für prominente Posten genannt. Ihm könnte jedoch zum Verhängnis werden, dass die Bildungspolitik ein wichtiger Grund der CSU-Pleite war.

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