"Curiosity" Neuigkeiten vom Mars
Spur der Forschung: "Curiosity" kratzte Proben aus dem Marsboden, deren Analyse nun für Aufsehen sorgt.
Route von "Curiosity": Das Fahrzeug hat bereits etwas Strecke auf dem Mars zurückgelegt.
Marsimpressionen: Die US-Weltraumbehörde Nasa hat schon einige Sonden auf den Mars geschickt, die den Boden des Nachbarplaneten genauer analyisert haben. Die Ergebnisse zeigen: Er gleicht sich an den verschiedenen Landeplätzen.
Rover "Curiosity" auf dem Mars (Aufnahme vom 18. August): Anfang August ist das Fahrzeug der US-Weltraumbehörde Nasa auf dem Nachbarplaneten gelandet - und liefert seitdem aufregende Daten.
Irdische Technik auf dem Mars: "Curiosity" analysierte zahlreiche Bodenproben. Nasa-Mitarbeiter kamen zu dem Schluss, dass der Staub, der große Teile der Planetenoberfläche bedeckt, verwitterten Böden vulkanischen Ursprungs auf Hawaii ähnelt.
Mit Schäufelchen am Werk: Dass der Boden verwittert ist, lässt sich nach Nasa-Angaben durch den Kontakt mit Wasser und Sauerstoff erklären, aber auch durch auf dem Mars öfter auftretende Sandstürme und Meteoriteneinschläge.
Bodenkontakt (Aufnahme vom 25. September): Diesen Stein untersuchte der Rover bereits im September. Doch das Forschungsfahrzeug richtet seine Aufmerksamkeit nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Luft. "Curiosity" konnte dabei keinerlei Spuren von Methan in der Marsatmosphäre finden - ein Rückschlag auf der Suche nach Lebensspuren. Die Testergebnisse sind jedoch noch nicht endgültig. Methan würde von den Wissenschaftlern als Indiz darauf gewertet, dass es auf dem Planeten einst Leben gegeben haben könnte.
Etwa 25 Zentimeter hoher Felsbrocken auf dem Mars: Der Stein entspricht in seiner chemischen Zusammensetzung Gesteinen in vulkanischen Regionen wie Hawaii.
Glänzendes Objekt am Boden: Mitte Oktober hielt der Rover inne, als er ein seltsames Teilchen im Sand sichtete. Die Nasa-Mitarbeiter schlossen aber: Es muss sich um etwas handeln, das von "Curiosity" abgefallen ist. Entwarnung also, die Arbeit lief weiter.
Wie angeknabbert: Gut sechs Wochen nach seiner Landung hat "Curiosity" Fotos von einer Sonnenfinsternis zur Erde geschickt. Als sich einer der zwei Marsmonde langsam vor die Sonne schob, richtete der Rover seine Kameras in den Himmel, um das Spektakel aufzunehmen.
Flusskiesel: In einem ausgetrockneten Flussbett fotografierte das Forschungsfahrzeug von Wasser geformte Kiesel - ein weiteres Anzeichen dafür, dass auf dem Mars einst Wasser floss.
Gefährliche Landung: Als "Curiosity" Anfang August den Mars erreichte, war die Aufregung groß. Das Landemanöver war extrem gewagt - doch es glückte, der Rover landete unbeschadet. Eine Momentaufnahme aus dem Landevorgang zeigt Fallschirm und Hitzeschild.