Curling-Schnupperkurs Rutschen, schrubben, sliden
Curling-Spielerin auf dem Eis: Die Sportart wird bei Zuschauern der Olympischen Spiele wohl nie so populär werden wie Ski alpin oder Eiskunstlauf.
Im Schweizer Ort Disentis können Besucher Schnupperkurse buchen in dieser putzig anzusehenden olympischen Wintersportart, bei der Männer und Frauen freiwillig zum Besen greifen.
Sportplatz mit Aussicht: Die Curling-Bahn in Disentis liegt etwas oberhalb des Ortes,...
...der an der Strecke des bekannten Glacier-Express liegt.
Winterromantik in Graubünden: In dem Kanton ist Rätoromanisch Amtssprache.
Stein des Anstoßes: Seit 1998 gehört Curling offiziell zum Programm der Olympischen Winterspiele. Vorher wurden in der Disziplin meist nur Demonstrationswettkämpfe ausgetragen.
Gewonnen hat - grob dargestellt - wer am Ende mehr Steine im Zielbereich des sogenannten Hauses einquartiert hat, ein wenig erinnert das Ganze an Boccia.
Curling-Coach Tumaisch Desax: "Zielen, abspielen, kehren, ins Haus treffen."
Schweizer Präzisionsarbeit: Curling wird auch als "Schach auf dem Eis" bezeichnet.
Oberalppass über Disentis: Seit zwei Jahren steht hier der Nachbau eines holländischen Leuchtturms in der Landschaft. Er weist darauf hin, dass unweit des Passes der Rhein entspringt, der über tausend Kilometer weiter nördlich in die Nordsee mündet.
Besen in Aktion: Das Geschrubbe wirkt auf manche Zuschauer befremdlich - es sorgt dafür, dass sich ein Wasserfilm auf dem Eis bildet, der die Laufbahn verlängert.
Jeden Donnerstag Schnupperkurs: In Disentis kann sich jedermann auf dem Eis versuchen.