D-Day in Wasserfarben Der Schrecken gemalt
Planung der Invasion: Sechs Angehörige der 50. britischen Infanteriedivision, die am D-Day teilnahm. Die Offiziere sitzen vor einer Landkarte, mit der sich die alliierten Truppen auf die Landung in der Normandie vorbereiteten.
D-Day-Generalprobe: "Smash" ("zerschmettern") hieß diese Militärübung für den D-Day. Sie fand im April 1944 in der Nähe der südenglischen Küstenstadt Poole statt, die Soldaten trainierten mit scharfer Munition. Hochrangige Militärs und Politiker, unter ihnen Premier Winston Churchill und General Dwight D. Eisenhower, waren bei der D-Day-Generalprobe anwesend.
Elitetruppe: Die 50. britische Infanteriedivision hatte bislang in zahlreichen großen Schlachten des Zweiten Weltkrieges gekämpft und galt als besonders fähig - wie auch die Auszeichnungen zeigen, die diese Soldaten tragen.
Versteck im Wald: Damit die Deutschen die zahlreichen für den D-Day benötigten Militärfahrzeuge und Kanonen nicht aus der Luft ausspähen konnte, hatten die britischen Truppen ihr Kriegsgerät im Wald versteckt.
Warten auf den Tag X: Amerikanische Soldaten der berühmten 1. US-Infanteriedivision, die an der Landung in der Normandie teilnahm. Links in der Zeichnung von Anthony Gross zu sehen: Quentin Roosevelt II, der Neffe von US-Präsident Roosevelt. Die Vorbereitungen für das gigantische Militärmanöver...
...dauerten monatelang, mehrfach musste der Tag der Landung wegen schlechten Wetters verschoben werden. Hier fing Künstler Gross die Stimmung der wartenden Soldaten auf einem Schiff ein - jeder der Männer scheint in seine eigenen Gedanken, Ängsten und Hoffnungen versunken.
Gigantische Kriegsmaschinerie: Ein Panzerlandungsschiff der Alliierten, das Soldaten, Panzer, Lastwagen und anderes Kriegsgerät an die nordfranzösischen Strände transportierte.
Ankunft am Strand: Diese von Anthony Gross skizzierte Szene spielte sich am sogenannten Jig Beach ab, einem der vier Küstenabschnitte von "Gold Beach", wo die alliierten Truppen am 6. Juni 1944 den französischen Strand betraten. Nach erfolgreicher Landung...
...folgte Anthony Gross der 50. britischen Infanteriedivision landeinwärts. Auf dem Weg nach Bayeux nahmen die britischen Streitkräfte das hier abgebildete Château de Sully ein - die einst hübsche Allee, die zum Schloss führt, war zum Schlachtfeld mutiert.
Hart umkämpft: "Jerusalem" nannten die alliierten Truppen diese hart umkämpfte Kreuzung - die Soldaten passierten die Gabelung am ersten Tag nach ihrer Landung in der Normandie. Am 27. Juni 1944 eroberten sie...
...die von den Deutschen teils festungsartig ausgebaute Stadt Cherbourg. Die Zeichnung zeigt eine Hafenansicht der Stadt, im Wind flattern Union-Jack-Fahnen neben der französischen Trikolore.
Abschussrampe: Auf seinem Weg nach Paris stieß Künstler Gross in der Normandie auf diese unvollendete Abschussrampe für deutsche V2-Raketen.
"Fliegender Teppich der Regierung": Anthony Gross (1905-1984) gehörte zu den ersten Künstlern, die von der britischen Regierung nach Kriegsausbruch angestellt wurden. Rund 350 Zeichnungen fertigte Gross zwischen 1940 und 1945 an - als "fliegenden Teppich der Regierung" bezeichnete er einmal die Gruppe der staatlich engagierten Kriegskünstler.
Pause vom Krieg: Vier Offiziere der 50. britischen Infanteriedivision erholen sich bei einer Pause am Waldrand in der Normandie von dem Kriegsalltag. In der nordfranzösischen Ortschaft...
...Damigny entstand diese Zeichnung von vier Soldaten, die sich auf einer Wiese ausruhen. Im Hintergrund parken Panzer und andere Militärfahrzeuge unter Bäumen. Nahe dem Dorf Longraye...
...zeichnete Anthony Gross diese drei Soldaten bei der Kaffeepause. Im Hintergrund haben sich ihre Kameraden vor einem Zelt auf dem Boden ausgestreckt.
Blick vom Berg: Ein Artillerie-Beobachtungsposten auf dem strategisch wichtigen Mont Pinçon - einem zentralen Kriegsschauplatz in der Schlacht um die Normandie (gezeichnet am 10. August 1944).
Hase und Funker: Ein Hase ist zwischen diese britischen Funker gehoppelt, die an einem Waldrand in der Normandie 1944 ihrer Arbeit nachgehen.