Dada-Werke Es lebe der Unsinn
Postkarte der Dada-Gründer Hans Arp, Max Ernst und Tristan Tzara an den Künstler Paul Eluard im Jahr 1921: Dada wollte keine neue Kunstrichtung sein, keinen Sinn geben, sondern alles Etablierte verneinen.
Berühmtes Werk "Fountain" von Marcel Duchamp von 1917: Ein handelsübliches, beschriftetes Urinal wurde zu einem der Schlüsselwerke der modernen Kunst, einem der ersten "Ready-Mades".
Collage von Hanna Hoech, "Bedrohung auf der grünen Wiese" (1920): Die Graphikerin war Teil des dadaistischen Zirkel Berlins.
Max Ernsts "Chinesische Nachtigall" (1920): Ernst gründete nach dem ersten Weltkrieg eine Dada-Gruppe in Köln, nannte sich in dieser Zeit "minimax dadamax".
"Dada-Kopf" von Hans Richter (1917): Er gehörte zu den Exilanten, die in Zürich in der Künstler-Kneipe Cabaret Voltaire verkehrten.
Auch in Paris wurde es Dada: George Ribemont-Dessaignes schuf Gemälde wie "Strange Suns" (1920), schrieb Dada-Manifeste, Lyrik und Opernlibretti.
Marcel Duchamp und Man Ray, "Monte Carlo Bond" (1924): Dada-Collagen waren wichtige Impulse für die Kunst der Moderne.
"Präsident-Dada-Chaplinist" von Erwin Blumenfeld (1921): Der Deutsche Künstler brachte den Dada nach Amsterdam.
Collage "Venus beim Spiel der Könige" (1920): Johannes Baargeld war Teil der Kölner Dadaisten und nannte sich "Zentrodada". Er gab die Dada-Zeitschrift "Der Ventilator" heraus.
Hannah Höch, "Dada-Mühle" (1920): Mit hintersinnigen Objekte und Collagen wurde sie Teil der Berliner Dadaisten.
Sophie Taeuber-Arp: "Kostüm Hopi-Indianer", 1922: Traditionelle Kunstformen und Materialien waren verpönt. Taeuber trat auch 1916 als Tänzerin im Cabaret Voltaire auf.