Dada-Kunst: 100 Jahre Dadaismus - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dada-Werke Es lebe der Unsinn

Was haben Helge Schneider, Pussy Riot und Ernst Jandl gemeinsam? Sie sind ein bisschen Dada: Vor 100 Jahren wurde die Revolte gegen Kunst gegründet, ihre Akteure zweifelten an allem.
1 / 11

Postkarte der Dada-Gründer Hans Arp, Max Ernst und Tristan Tzara an den Künstler Paul Eluard im Jahr 1921: Dada wollte keine neue Kunstrichtung sein, keinen Sinn geben, sondern alles Etablierte verneinen.

Foto: Kunsthaus Zürich/ ProLitteris/ Nachlass Tristan Tzara
2 / 11

Berühmtes Werk "Fountain" von Marcel Duchamp von 1917: Ein handelsübliches, beschriftetes Urinal wurde zu einem der Schlüsselwerke der modernen Kunst, einem der ersten "Ready-Mades".

Foto: Succession Marcel Duchamp/ ProLitteris/ The Israel Museum
3 / 11

Collage von Hanna Hoech, "Bedrohung auf der grünen Wiese" (1920): Die Graphikerin war Teil des dadaistischen Zirkel Berlins.

Foto: Kunsthaus Zürich/ ProLitteris
4 / 11

Max Ernsts "Chinesische Nachtigall" (1920): Ernst gründete nach dem ersten Weltkrieg eine Dada-Gruppe in Köln, nannte sich in dieser Zeit "minimax dadamax".

Foto: ProLitteris/ Musée de Grenoble
5 / 11

"Dada-Kopf" von Hans Richter (1917): Er gehörte zu den Exilanten, die in Zürich in der Künstler-Kneipe Cabaret Voltaire verkehrten.

Foto: Kunsthaus Zürich/ Nachlass Hans Richter
6 / 11

Auch in Paris wurde es Dada: George Ribemont-Dessaignes schuf Gemälde wie "Strange Suns" (1920), schrieb Dada-Manifeste, Lyrik und Opernlibretti.

Foto: Kunsthaus Zürich/ Nachlass Georges Ribemont-Dessaignes
7 / 11

Marcel Duchamp und Man Ray, "Monte Carlo Bond" (1924): Dada-Collagen waren wichtige Impulse für die Kunst der Moderne.

Foto: Kunsthaus Zürich/ ProLitteris
8 / 11

"Präsident-Dada-Chaplinist" von Erwin Blumenfeld (1921): Der Deutsche Künstler brachte den Dada nach Amsterdam.

Foto: Kunsthaus Zürich/ The Estate of Erwin Blumenfeld
9 / 11

Collage "Venus beim Spiel der Könige" (1920): Johannes Baargeld war Teil der Kölner Dadaisten und nannte sich "Zentrodada". Er gab die Dada-Zeitschrift "Der Ventilator" heraus.

Foto: Kunsthaus Zürich
10 / 11

Hannah Höch, "Dada-Mühle" (1920): Mit hintersinnigen Objekte und Collagen wurde sie Teil der Berliner Dadaisten.

Foto: Kunsthaus Zürich/ ProLitteris
11 / 11

Sophie Taeuber-Arp: "Kostüm Hopi-Indianer", 1922: Traditionelle Kunstformen und Materialien waren verpönt. Taeuber trat auch 1916 als Tänzerin im Cabaret Voltaire auf.

Foto: Aargauer Kunsthaus Aarau/ Depositum aus Privatbesitz/ Foto: Stefan Altenburger
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?