Dampflokverbot - DER SPIEGEL
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Dampflokverbot Nichtraucher auf Gleisen

Per Verbot endete vor dreißig Jahren eine Ära: Die gute alte Dampflok wurde vom gesamten Streckennetz der Deutschen Bundesbahn verbannt. Doch der Mythos der schnaufenden Stahlrösser lebt weiter.
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Mit Rauch in den Abendhimmel: Während die letzten BR 01 bei der DB bereits 1975 ausgemustert wurden, standen sie bei der DR der DDR bis 1983 im Dienst.

Foto: Gunther Winkle
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Mehr als nur Schall und Rauch: Keine Museumsfahrten sondern "echter" Arbeitseinsatz: Am 2. und 4. April 2007 beförderte die Güterzuglok BR 41 des Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. in Nördlingen planmäßige Güterzüge der BayernBahn GmbH zwischen Nördlingen, Wilburgstetten und Gunzenhausen.
Die abgebildete 41 1150-6 wurde 1939 bei Schichau in Elbing gebaut und nach dem Krieg in der DDR umgebaut. 1994 wurde die Lok von einem Sponsor für das Bayerische Eisenbahnmuseum erworben und nach einer Hauptuntersuchung wieder in Betrieb genommen.
Dienstgewicht: 164 Tonnen, Leistung: 1.940 PS, Höchstgeschwindigkeit 90 km/h.

Foto: Gunther Winkle/Bayerisches Eisenbahnmuseum
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Führerstand einer modernen Dampflok: Dieser Führerstand einer modernen Einheitsdampflok kann im Technikmuseum in Sinsheim besichtigt werden.

Foto: Gunther Winkle
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Bayerisches Eisenbahnmuseum: Seit 1985 ist das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen ist ein "Mekka" für Dampflokfreunde. Interessierte Besucher finden hier ein lebendiges Eisenbahnmuseum mit realistischem Dampflokbetrieb zum Anfassen, Miterleben und Fühlen.

Foto: Gunther Winkle/Bayerisches Eisenbahnmuseum
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"BR 01 Reko": Umgebaute Loks wie die abgebildete BR 01 wurde als "Reko" bezeichnet (Reko = rekonstruiert) und unterschieden sich in einigen Details - wie den hohen Wagner-Leitblechen vorne am Kessel - von den Bundesausführungen.
Allg.: Die Schnellzuglokomotive BR 01 gehört zu den berühmtesten deutschen Dampfloks. Bei einem Treibraddurchmesser von zwei Metern betrug ihre Höchstgeschwindigkeit bis zu 140 km/h. Die Leistung betrug zwischen 2.200 und 2.400 PS.

Foto: Gunther Winkle
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Güterzuglok "BR 50": Die Güterzuglok 50 0072 wurde 1940 bei Krauss-Maffei in München 1940 gebaut und verblieb nach Kriegsende in der DDR, wo sie 1957 einen sogenannten Reko-Kessel erhielt. Da nach der Inbetriebnahme der Erdölpipeline aus der UdSSR neben Braunkohle auch schweres Heizöl als billiger Brennstoff zur Verfügung stand, wurde die 50 0072 wie zahlreiche andere Dampflokomotiven auf Ölfeuerung umgerüstet. Zuletzt war sie - wie die 01 2066 - in der DDR als Heizlok im Einsatz.
Anfang 1991 wurde die Lok dann vom Bayerischen Eisenbahnmuseum erworben und kommt heute von ihrem Standort München-Laim aus in ganz Südbayern zum Einsatz.

Foto: Gunther Winkle/Bayerisches Eisenbahnmuseum
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"BR 50" von vorne: Diese Lokomotive ist die erste von 69 Lokomotiven der Baureihe 50, die von der Maschinenfabrik Esslingen in den Jahren 1942 und 1943 ausgeliefert wurde. Mit ihrer damaligen Nummer 50 1385 war sie in Pommern, Schlesien und als Leihlok in der Tschechoslowakei im Einsatz. Nach dem Krieg erhielt sie ihre heutige Nummer 50 3545 und wurde in der DDR mit einem Reko-Kessel ausgerüstet. Dort war sie dann bis zum Ende der Dampflokzeit im Einsatz.
Allg.: Die BR 50 war die meistgebaute deutsche Einheitslok. Die ersten Maschinen dieser Baureihe wurden 1939 in Dienst gestellt.
Treibraddurchmesser: 1,40 Meter, Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, Leistung 1.600 PS.

Foto: Gunther Winkle
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Stahlmonster auf Nostalgiefahrt: Die Schnellzuglok BR 01 066 wurde 1928 bei Schwartzkopf in Berlin gebaut und in Hannover in Dienst gestellt. Ab 1944 gehörte sie dem Bw Magdeburg und ging später in den Besitz der Deutschen Reichsbahn der DDR über. Dort wurde sie überwiegend zur Beförderung von schweren Schnellzügen zwischen Dresden und Berlin eingesetzt. 1978 wurde die Schnellzuglok an den VEB Waschmittelwerk Genthin verkauft, wo sie als Heizlok diente. Im April 1989 wurde die 01 2066 dann endgültig stillgelegt und kurz nach der Wiedervereinigung vom Bayerischen Eisenbahnmuseum erworben.
Heute kommt die Schnellzuglok wieder in ganz Süddeutschland bei Nostalgiefahrten zum Einsatz, unter anderem ab München und Regensburg.

Foto: Gunther Winkle/Bayerisches Eisenbahnmuseum
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Mit Volldampf durch den Schnee: Die Schnellzuglok BR 01 066 wurde 1928 bei Schwartzkopf in Berlin gebaut und in Hannover in Dienst gestellt. Ab 1944 gehörte sie dem Bw Magdeburg und ging später in den Besitz der Deutschen Reichsbahn der DDR über. Dort wurde sie überwiegend zur Beförderung von schweren Schnellzügen zwischen Dresden und Berlin eingesetzt. 1978 wurde die Schnellzuglok an den VEB Waschmittelwerk Genthin verkauft, wo sie als Heizlok diente. Im April 1989 wurde die 01 2066 dann endgültig stillgelegt und kurz nach der Wiedervereinigung vom Bayerischen Eisenbahnmuseum erworben.
Heute kommt die Schnellzuglok wieder in ganz Süddeutschland bei Nostalgiefahrten zum Einsatz, unter anderem ab München und Regensburg.

Foto: Gunther Winkle/Bayerisches Eisenbahnmuseum
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Sicht des Lokführers: Der archaische Führerstand einer Länderbahnlokomotive S3/6.

Foto: Gunther Winkle
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Mit und ohne Rauch: Die Güterzuglok BR 41 neben einem modernen Zug: Am 2. und 4. April 2007 beförderte die Güterzuglok BR 41 des Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. in Nördlingen planmäßige Güterzüge der BayernBahn GmbH zwischen Nördlingen, Wilburgstetten und Gunzenhausen.
Die abgebildete 41 1150-6 wurde 1939 bei Schichau in Elbing gebaut und nach dem Krieg in der DDR umgebaut. 1994 wurde die Lok von einem Sponsor für das Bayerische Eisenbahnmuseum erworben und nach einer Hauptuntersuchung wieder in Betrieb genommen.
Dienstgewicht: 164 Tonnen, Leistung: 1.940 PS, Höchstgeschwindigkeit 90 km/h.

Foto: Gunther Winkle/Bayerisches Eisenbahnmuseum
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Die "BR 50" des DBK Historische Bahn e.V.: Diese Lokomotive ist die erste von 69 Lokomotiven der Baureihe 50, die von der Maschinenfabrik Esslingen in den Jahren 1942 und 1943 ausgeliefert wurde. Mit ihrer damaligen Nummer 50 1385 war sie in Pommern, Schlesien und als Leihlok in der Tschechoslowakei im Einsatz. Nach dem Krieg erhielt sie ihre heutige Nummer 50 3545 und wurde in der DDR mit einem Reko-Kessel ausgerüstet. Dort war sie dann bis zum Ende der Dampflokzeit im Einsatz. Heute wird sie regelmäßig vom DBK für Nostalgiefahrten zwischen Schorndorf und Rudersberg eingesetzt.

Foto: Gunther Winkle
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Die "BR 99" der Ulmer Eisenbahnfreunde: Die 99 7203 ist eine sogenannte Meterspur-Dampflok mit nur einem Meter Spurweite. Sie wurde 1904 von der Firma Borsig für die Großherzoglich Badische Staatseisenbahn gebaut und war bis 1964 auf der Schmalspurstrecke Mosbach - Mudau im Einsatz.
Treibraddurchmesser: 0,90 Meter, Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, Gewicht 23 Tonnen.

Foto: Gunther Winkle
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Wartung der "BR 50": Überprüfung des Laufwerks bei einem Zwischenhalt. Dampfloks erfordern einen relativ hohen Wartungsaufwand.

Foto: Gunther Winkle
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Gigant aus Stahl: Diese BR 50 Lokomotive ist die erste von 69 Lokomotiven der Baureihe 50, die von der Maschinenfabrik Esslingen in den Jahren 1942 und 1943 ausgeliefert wurden. Mit ihrer damaligen Nummer 50 1385 war sie in Pommern, Schlesien und als Leihlok in der Tschechoslowakei im Einsatz. Nach dem Krieg erhielt sie ihre heutige Nummer 50 3545 und wurde in der DDR mit einem Reko-Kessel ausgerüstet. Dort war sie dann bis zum Ende der Dampflokzeit im Einsatz.
Allg.: Die BR 50 war die meistgebaute deutsche Einheitslok. Die ersten Maschinen dieser Baureihe wurden 1939 in Dienst gestellt.
Treibraddurchmesser: 1,40 Meter, Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, Leistung 1.600 PS.

Foto: Gunther Winkle
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Die "BR 75" der Ulmer Eisenbahnfreunde: Nach dem Krieg übernahm die Bundesbahn insgesamt 66 Loks der Baureihe 75 von der Reichsbahn. Beheimatet waren diese leichten Tenderloks in den Bahnbetriebswerken Freiburg, Offenburg, Radolfzell, Singen, Waldshut, Karlsruhe und Villingen. Die abgebildete Nummer 75 1118 wurde 1967 als letzte dieser Maschinen von der DB ausgemustert, also zehn Jahre vor dem offiziellen Ende des Dampfbetriebs.

Foto: Gunther Winkle
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