#YellowTheWorld Gelb macht die Welt sichtbar
Dario Sorgato: Der Weltenbummler gründete die Kampagne #YellowTheWorld, um Aufmerksamkeit für Menschen mit Sehbeeinträchtigung zu schaffen.
Sorgato reiste mit 25 Jahren nach Australien - damals konnte er vergleichsweise noch gut sehen. Der heute 39-Jährige leidet am Usher-Syndrom, einer erblichen Hörsehbeeinträchtigung.
Mosambik: In Afrika verfasste Sorgato als Volunteer eine Kinderzeitung. Er sei vom Reisevirus befallen, sagt er, "ein Hunger, der niemals gestillt wird".
Spanien: 800 Kilometer weit lief er über den Jakobsweg. Oft sah er Wegweiser nicht und verlief sich. Am liebsten reist er aber allein, sagt er, dann könne er sich seine Zeit nehmen.
Zwei Jahre lang segelte Sorgato in der Karibik auf einem Boot mit. Zur Sicherheit trug er eine Schwimmweste und musste die Befehle des Kapitäns wiederholen.
Flagge mit Daumen: Das Symbol steht für die #YellowTheWorld-Kampagne. Mit Aufklebern kennzeichnen Sorgato und seine Freunde Orte, die barrierefrei sind oder eben gar nicht.
Auf dem Weg zum Everest Base Camp: Im März 2015 wanderte Sorgato im Himalaya. "Ich mag Herausforderungen und die Berge", sagt er. Mit der Tour wollte er auch auf #YellowTheWorld aufmerksam machen.
Am Ziel auf fast 5400 Meter Höhe: Sorgato hatte Angst, seine Augen nachhaltig zu schädigen - mit zunehmender Höhe wurde seine Sicht immer verschwommener. Zum Glück gab sich das aber beim Abstieg nach Kathmandu.
Sorgato arbeitet in einem Start-up in der Automobilbranche. In seiner Freizeit kümmert er sich um die Kampagne und organisiert Wander- und Radtouren für seh- und hörbehinderte Menschen.
Im Mai 2016 ging Sorgato erstmals mit einer Gruppe von Bologna nach Florenz, "um die Welt gelb anzumalen, um sie sichtbarer und zugänglicher zu machen".