"Das Bauhaus - ein rettendes Requiem" - Kritik - DER SPIEGEL
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"Das Bauhaus - ein rettendes Requiem" Tanz den Walter Gropius!

Der Regisseur und Musiker Schorsch Kamerun präsentiert in der Berliner Volksbühne einen Theater-, Tanz- und Konzert-Jahrmarkt, der mit viel Witz den 100. Geburtstag der Bauhaus-Kunstschule feiert.
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"Ein rettendes Requiem" hat Schorsch Kamerun dem Bauhaus in der Berliner Volksbühne gewidmet.

Foto: David Baltzer / bildbuehne.de
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Neben diversen Performerinnen und Performern tritt auch Kamerun selbst auf. Nach Art einer Heuschrecke stakst er hinter einer rotschimmernden Plastikwand herum.

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Derweil singt er mit seiner hellen, markerschütternden Stimme didaktische Weisheiten wie "Den neuesten Gedanken/ droht Vorabendserie".

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Das Spektakel findet auf allen Spielorten der Volksbühne statt. So führt Anne Tismer im Grünen Salon vor, wie man Zahlen tanzt, die man mal als Tiere und mal als Farben empfinden könne ("Die Eins ist ein Flamingo").

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Paul Herwig tritt auf der Nachwuchsbühne P14 als verrückter Professor mit Silbermähne auf und rezitiert erbaulichkeitsbesoffene Songtexte der Band Silbermond.

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Die Sängerin Corinna Scheurle flaniert in einem Bienenwaben-Korsett durchs Gelände und singt Liedgut von Henry Purcell und Gustav Mahler.

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"Zu überprüfen, was von der Bauhaus-Urhaltung noch übrig geblieben ist", sei ein Motiv für das Spektakel gewesen, so Kamerun.

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