Neues Buch von Erich Hackl Gegen das Vergessen
Erich Hackl ist der große Chronist der deutschsprachigen Literatur und ihr großer Empathiker. Seine Erzählungen sind Denkmäler für politisch Verachtete, Verstoßene, Verfolgte. In seinem neuesten Buch widmet Hackl sich einer einfachen Frau: seiner Mutter.
Erich Hackl erzählt die Geschichte seiner Mutter. Sie wuchs als Bauerntochter im Unteren Mühlviertel auf, einem entlegenen Hügelland in Oberösterreich nahe der tschechischen Grenze.
Foto: Erich Hackl
Hackl schreibt in der Sprache seiner Mutter, als spräche sie selbst. Es ist eine einfache Sprache, die zu dem einfachen Leben einer einfachen Frau passt. Hier ist sie (r.) mit ihrer Tante Anna zu sehen und mit ihrem Hund Lord.
Foto: Erich Hackl
Die Geschichte handelt von Missständen, materiellen und geistigen, und sie handelt davon, wie wenig Aufhebens die Mutter davon macht. Auf diesem Bild ist die Mutter zehn und steht unmittelbar vor der Lehrerin.
Foto: Erich Hackl
Der Schriftsteller Erich Hackl erhält am 15. November den Adalbert-Stifter-Preis, den Großen Kulturpreis des Landes Oberösterreich.
Foto: Pedro Timón Solinís
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?