Bud Spencer Mampfen, prügeln, schlechte Witze
Popo-Polizei: Bud Spencer packt in "Zwei außer Rand und Band" bei der Autopanne einer jungen Frau tatkräftig mit an. Im echten Leben war er ab 1960 mit seiner Frau Maria verheiratet.
Zack! Bumm! Klatsch! In seinen Filmen hatte er oft wenig Text - aber immer zwei schlagkräftige Argumente dabei. Bud Spencer in "Zwei außer Rand und Band" von 1976.
Pflege muss sein: Zwischen den Kampfszenen in "Vier Fäuste gegen Rio" (1984) lässt sich Bud Spencer im Schönheitssalon verwöhnen. Sex gab es in seinen Filmen selbstredend nie.
Die großen Fressen: Ausufernde Gelage gehören ebenso zum Bud-Spencer-Film wie der Fausthieb auf die Schädeldecke. Besonders laut rülpsen Spencer und Hill 1971 in "Vier Fäuste für ein Halleluja".
Erfolgsduo: Die italienischen Produktion "Vier Fäuste für ein Halleluja" von 1971 mit Bud Spencer als "der Kleine" und Terence Hill als "der müde Joe" in den Hauptrollen, zählt zu den größten Erfolgen des Duos.
Zwei ganz große Portionen: "Zwischen uns hat es nie Streit gegeben", sagte Bud Spencer über sein Verhältnis zu Terence Hill. Und lud ihn gern mal zum Spaghetti-Essen ein. Auf diesem Foto speisen sie 1994 gemeinsam.
Zwei echte Tiere: Für ihre Slapstick-Einlagen ließen sich Spencer und Hill unter anderem von Dick und Doof inspirieren, wie hier in der Filmkomödie "Das Krokodil und sein Nilpferd" von 1979.
Immer auf die Großen: "Ich war der Starke, der den arroganten Bösewichten Ohrfeigen verpasst und so die Schwachen rächt", schrieb Spencer in seiner Biografie. Hier in dem Film "Buddy haut den Lukas" von 1980.
Friedliebender Kriminalkommissar: Die Rolle als neapolitanischer Kommissar Rizzo, genannt "Plattfuß", führte Bud Spencer zu Hochzeiten der Apartheid nach Südafrika. Der kleine Junge Baldwyn Dakile, den "Plattfuß" in dem Film beschützte, ist später ein bekannter Anwalt geworden. "Ein Finale, das mich tief bewegte, und es war viel schöner als das Happy End in unserem Film", so Spencer in seiner Autobiografie.
Bud ohne Bauch: Sieben Mal in Folge gewann in den Fünfzigerjahren Carlo Pedersoli vor seiner Schauspielkarriere als Bud Spencer die italienische Meisterschaft im Schwimmen. Als erster Italiener schwamm er die 100 Meter unter einer Minute und nahm 1952 (Helsinki) und 1956 (Melbourne) an Olympischen Spielen teil. In seinen besten Zeiten wog er nach eigenen Angaben 98 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,92 Meter.
Eine Nase für familienfreundliche Späße: Rabiat ging es in den Spencer-Filmen häufig zu. Aber nie blutig. Bud Spencer und Terence Hill - das war immer Kino für jung und alt. Wie in dieser Szene aus "Die rechte und die linke Hand des Teufels" von 1970.
Keine ruhige Kugel: Terence Hill, der mit bürgerlichem Namen Mario Girotti heißt, spielte elegant, schnell, gewitzt. Spencer gab den knurrigen Haudrauf. Wie etwa in der italienischen Komödie "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" (1972).
Rache ist süß: Spencer stand immer auf der Seite der Underdogs und ließ die Bösewichte schlecht aussehen. So auch Raimund Harmstorf in der deutsch-italienischen Produktion "Sie nannten ihn Mücke" (1978).
Ein Klassiker: Zunächst spielt er ein bisschen mit seinem Gegner - dann drückt er dessen Arm so schnell nach unten, dass der Tisch bricht. Eine beliebte Szene in Bud-Spencer-Filmen. Hier muss Raimund Harmstorf 1978 in "Sie nannten ihn Mücke" das über sich ergehen lassen.
Völlig aus dem Ruder: In seinen Filmen nutzte Bud Spencer nicht nur seine Fäuste zum Prügeln. In "Sie nannten ihn Mücke" etwa kam zur Abwechslung ein Paddel zum Einsatz.
Mit Rauch gings auch: Carlo Pedersoli, so Spencers bürgerlicher Name, war einige Jahre lang Hochleistungssportler - und schon zu dieser Zeit starker Raucher.
"Mord ist mein Geschäft, Liebling": Filmplakat von Bud Spencers Film von 2009. Hier spielte Spencer eine Art Mafia-Paten.
Dem kann man nichts abschlagen: Spencer war der Heroe der Hiebe - sein Schlag mit der Faust auf den Kopf ist ein Klassiker unter Prügelfilmfans. Zudem gilt Spencer als Erfinder der Doppelbackpfeife (hier in "Sie nannten ihn Plattfuß" von 1973).
Er machte ihnen Plattfüße: Auch mehrere Gegner waren für ihn nie ein Problem. Denn - Fußklemme und rohe Gewalt schlagen Kampfsportausbildung. So gesehen in "Sie nannten ihn Plattfuß".
Autor mit Köpfchen - und Fans: Bud Spencers Popularität blieb ungebrochen. Zur ersten Signierstunde für seine Autobiografie in Berlin kamen rund 1500 Menschen. Das Buch stieg bei Amazon innerhalb eines Tages auf Platz eins der Verkaufsliste.