Tierschutz in China Das Comeback des Pandas
Hallo! Die ein Jahr alte Panda-Dame Nuan Nuan weiß offenbar, wie man mit Fotografen umgeht. Die Aufnahme entstand im National Zoo in Kuala Lumpur.
Nuan Nuan im Porträt: Die IUCN hat den Riesenpanda von stark gefährdet auf gefährdet zurückgestuft, weil Waldschutzmaßnahmen in China Wirkung zeigen. Die Pandas bekommen Lebensraum zurück.
Zwei einen Monat alte Pandababys im Chimelong Safari Park in Guangzhou: Die Population der weltweit beliebten Bären hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter erholt.
Ein Grund dafür sind die zahlreichen Aufzuchtstationen wie im chinesischen Ghuangzhou. Pandabären ernähren sich bis mindestens zum fünften Lebensmonat ausschließlich von Muttermilch.
Auch die Schutzgebiete für Pandas wurden in den vergangenen Jahren ausgeweitet. Inzwischen gibt es 67 Reservate für die Großen Pandas in China.
Pandabär mit Nachwuchs im taiwanischen Taipeh: In China leben inzwischen wieder mehr als 1800 Pandas - nachdem die Volksrepublik die Tiere beinahe ausgerottet hatte.
Panda im südwestchinesischen Chengdu: Die Population der in freier Wildbahn lebenden Tiere ist in den vergangenen Jahren in China um fast 300 Pandabären gestiegen. In den Achtzigerjahren lag sie bei weniger als 1000.
Die Tierschutzorganisation WWF zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. "50 Jahre lang war der Riesenpanda die Ikone des weltweiten Artenschutzes, ebenso wie das Symbol des WWF. Zu erfahren, dass er nun einen Schritt weiter vom Aussterben entfernt ist, ist ein aufregender Moment für jeden Artenschützer", sagte WWF-Generaldirektor Marco Lambertini. Dieses Bild zeigt einen Panda im Smithsonians National Zoo in der US-Hauptstadt Washington.
Die meisten wilden Pandabären leben in den Wäldern und Bergen von Chinas südwestlicher Provinz Sichuan, zudem sind einige Tiere in Zoos und Forschungsstationen untergebracht.