Das Ende der DDR Zeit der Unruhe
Ankunft in der Freiheit: Jubelnde Menschen empfangen am 5. Oktober 1989 knapp 800 DDR-Übersiedler auf dem Bahnhof in Hof (Bayern). Sie hatten sich teilweise wochenlang auf dem Gelände der Deutschen Botschaft in Prag aufgehalten und auf eine Einreisemöglichkeit in die Bundesrepublik Deutschland gewartet.
Endlich im Westen: Strahlende Gesichter schauen aus den Fenstern dieses Sonderzugs aus Prag, der am 5. Oktober 1989 den Bahnhof im bayerischen Hof erreicht. Nachdem sie wochenlang in der bundesdeutschen Botschaft in Prag campiert hatten, durften diese DDR-Bürger in den Westen ausreisen. Wenige Wochen später fiel die Berliner Mauer.
"Wir sind gekommen...": Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (rechts) und Kanzleramtsminister Rudolf Seiters umringt von Journalisten am 30. September 1989 in der Botschaft der Bundesrepublik in Prag. Genscher hatte kurz zuvor den rund 4000 in der Botschaft kampierenden Flüchtlingen die Botschaft überbracht, dass sie in Sonderzügen in die Bundesrepublik ausreisen könnten.